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- Der Hedonist fordert existentielle Satisfaktion.
- Ein planmäßiges Leben ist – wie das Wort schon sagt – flach und mäßig.
- Mehrmaliges Aufgießen macht überflüssig.
- Überzeugungskraft: Klarer Fall von Sublimation!
- Die Zankäpfel der Philosophen sind Fallobst vom Baum der Erkenntnis.
- Kunst macht alles anders.
- Wer den Musenkuß erzwingt, handelt sich Ohrfeigen ein.
- Hohlköpfe sorgen für große Resonanz.
- Die Heimat ist das Land, wo Muttermilch und Honig fließen.
- Zeitungswesen: Leidartikelgewerbe.
- Was mich aufbringt? Unnötige Simplifikation.
- Der Ego-Shooter ist die Vollendung der abendländischen Metaphysik.
- Wortspiel: Rede-Wendung.
- Standpunkte sind Ruhestätten der Wißbegierde.
- Religionskritik erfüllt schon lange den Tatbestand der Leichenschändung.
- Eine Akademikerkarriere: Dissertation, Habilitation, Rehabilitation.
- Die Jugend ist uns vergönnt, um sie im Alter zu bereuen.
- Gebundene Rede erfordert Entfesslungskunst.
- Die Wahrheit hat kurze Beine. Und: Wer zu spät kommt, wird Lügen gestraft.
- Traum ist in der ärmsten Hütte.
- Der Wert einer Utopie bemißt sich an ihren Opfern.
- Wissenschaftliche Disziplin: Im Fortschritt, marsch!
- Das Erstbeste ist das Allerletzte.
- Vom Doktorvater zur Brust genommen; kam aber nichts heraus.
- Familienleben: Strafvollzug in der kleinsten Zelle der Gemeinschaft.
- Begierde im Blick; er ruhte auf ihr.
- Aphorismen sind Wildkatzen im Gehege der Prosa.
- Kritischer Jargon: Dialekt der Aufklärung.
- Keine Sorge! Das Altern hat irgendwann ein Ende.
- Promotionsabbruch – dissertiert.
- Love, Peace & Happiness: Mund-zu-Mund-Propaganda.
- Nur was widerborstig ist, elektrisiert.
- Literatur verlangt mehr Glaubwürdigkeit als das Leben.
- Phrasendrescher: Flegel unter den Sprücheklopfern.
- Niemand hat mehr eine Meinung; man vertritt sie bloß und geht mit ihr hausieren.
- Gute Manuskripte werden verlegt, schlechte publiziert.
- OPEC: Kartell der Öligarchen.
- Alle Menschen sind gleich – und manche reich.
- Heutzutage wird das Licht der Wahrheit ausschließlich von Neonlampen gespendet.
- Alkohol: Inspirituose.
- Was ist der Mensch? Ein heruntergekommener Baumbewohner.
- Unterschätzt niemals die Form! Sie hat’s in sich.
- Ich würde meine Fehler sofort eingestehen, wenn ich welche hätte.
- Geflügelte Worte: Federwild für Aphoristiker.
- Die Philosophen sind Hurenböcke. Sie stellen jedem halbwegs attraktiven Gedanken nach.
- Lek-Türe.
- Triebfeder – unerläßliches Schreibutensil.
- Was man der Presse entnimmt, ist naturgemäß platt.
- Militärputsch: Generalabrechnung.
- Selbst der vorgehaltene Spiegel trügt. Man sieht sich immer noch seitenverkehrt.
- Würde? Leider nur ein Konjunktiv.
- Die einzige Wahrheit des Kapitalisten ist die bare Münze.
- Kritik kratzt an der Weisheitspatina.
- An die Künstler: Engagement ist kein Zeitvertrag!
- Bei Völkermord drückt man gerne beide Augen zu, und zwar den Opfern.
- Die Maxime geht aufs Ganze.
- Letzte Gewißheit: Auch Skeptiker müssen dran glauben.
- Gefangenschaft – realitätsverhaftet.
- Die ersten werden die letzten sein. Oder: Was in ist, ist bereits out.
- Mündigkeit spricht für sich.
- Wie man andere in Widersprüche verwickelt? Einfach ausreden lassen.
- Symmetrie: Kunst der Einfaltspinsel.
- „Die Wahrheit ist ein Weib.“ Nietzsches Gleichung mit zwei Unbekannten.
- Chrisam: Gleitmittel ins Jenseits.
- Vorsatz eines aufstrebenden Akademikers: Forscher werden!
- Lyrik ist Logopädie im Zeitalter der Sprachlosigkeit.
- Hochrechnungen sagen die Zukunft voraus, sofern alles beim alten bleibt.
- Wer die Zeit totschlägt, begeht Selbstmord.
- Aphoristik – Résistance gegen den Begriffstotalitarismus.
- Neue Studienfächer: Wirtschaftswissenschaft, Lokalhistorie und Bistrologie.
- Statistik? Rhetorik der empirischen Wissenschaften.
- Achtung beim Verriß! Man schneidet sich leicht am Papier.
- Lektor: Text- und Begriffsstutzer.
- Auch Gefängniswärter verbringen einen Großteil ihres Lebens im Zuchthaus.
- Politik und Wildschutz lehren: Losungen sind Scheiße.
- Realisten machen sich nichts vor. Sie sehen nur das, was sie glauben.
- Bibliographische Angabe. Wie wahr!
- Gedankensprung – mit einem Satz zum kritischen Punkt.
- Nackte Tatsache: Lustobjekt der Positivisten.
- Schnellebige Zeiten! Die Avantgarde ist bereits ein Klassiker.
- Warum Strohköpfe nicht nachdenken? Ein Geistesblitz wäre brandgefährlich.
- Aphoristiker: Bon-Mo(n)teur.
- Chirurgen machen stets einen guten Schnitt.
- Die Intelligenz sitzt in den kleinen grauen Zellen – vor allem im Polizeistaat.
- Börse: Institut für Effektenhascherei.
- Mangelnder Musikverstand läßt sich in Dezibel messen.
- Wirklichkeitstreue? Ein Antipoetikum.
- Überlegen: Wer denkt, ist klar im Vorteil.
- Gedichte leisten – vor allem in heutiger Zeit – Unerhörtes.
- Jahresringe. Unter den Augen.
- Ewiger Student: Berufswunsch fürs Paradies.
- Der Rebstock ist die beste Krücke.
- Er hatte Gegenwind; man hörte seine Schreie kaum.
- Minimalforderung: Über-Leben.
- In der Lyrik ist das Mittelmäßige bereits schlecht.
- Wie tröstlich! Der relative Alterszuwachs nimmt mit den Jahren ab.
- 2. Juni 1967: Ohnesorgs ApOtheose.
- Schreibzwang – Aphorismuß.
- Die größte Sorge der Oberschicht ist es, den goldenen Löffel abzugeben.
- Hermeneutik: Kunst der Unterstellung.
- Kuß. Ein Lippenbekenntnis?
- Der Roman ist die Titanic unter den literarischen Gattungen.
- Heilsarmee: Wohlfahrtskommando.
- Der Mann auf der Straße; einfach überrollt.
- „Wer nachts schläft, verpaßt das halbe Leben“ – und das ganze, wenn er tagsüber auch noch arbeitet.
- AmoRalität: Verbrechen der Liebe.
- Schützt den Volksmund, entfernt die Weisheitszähne!
- Geradlinigkeit? Kürzeste Entfernung zwischen Geburt und Tod.
- Animal Farm: Es gibt arme und reiche Schweine.
- Hegel schrieb oft, wenn er betrunken war. Er liebte staubtrockene Weine.
- ? – ein Widerhaken.
- Doktorhut: Modeartikel der Wissensgesellschaft.
- Sprachvermögen bringt die höchste Rendite.
- „Ausnahmen bestätigen die Regel“ – nicht die alte, aber die neue.
- Schlagzeile: Mann gesteht Selbstmord.
- Für die Fackel der Aufklärung lag schon die Lunte bereit.
- Vorsicht mit dem Lorbeerkranz! Er könnte über die Augen rutschen.
- Politik: Grämienarbeit.
- Wer sich beengt fühlt, muß sich verbreiten.
- Jede Verallgemeinerung ist unzulänglich – auch diese!
- Mann und Frau: Gegensätze ziehen sich aus.
- Bevor der Schüchterne etwas sagen kann, fällt er sich selbst ins Wort.
- Es hätte heißen sollen: Heilt Hitler!
- Kunst bedeutet, sich etwas aus den Dingen zu machen.
- Oscar Wilde ist mein bester Interpret.
- Deutsche Konjugation: vergessen, vergaß, vergast.
- Individualisten – über Ecken und Kanten miteinander verwandt.
- Schlaf: Traumurlaub.
- Die Welt ist alles, was vier Fälle hat.
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