Kostproben
der Aphorismen von Ernst Ferstl
 
 
  • Wer immer nur spurt, hinterlässt so gut wie nie Spuren.
  • Wir liegen falsch, wenn wir uns nach denen richten, die hinter uns stehen.
  • Wer nur seinem Vergnügen nachrennt, läuft an der Freude vorbei.
  • Gefühle erkalten, sobald sie verheizt werden.
  • Ein Leben in Fülle lebt nicht vom Überfluss - sondern von der Vielfalt.
  • Die uns nehmen, wie wir sind, ersparen uns eine Menge Arbeit. Ihnen brauchen wir nichts mehr vorzuspielen.
  • Wer einen Wald von Vorurteilen pflanzt, dem gedeihen Holzwege in Hülle und Fülle.
  • Wie soll jemand, der keine Zeit zum Genießen hat, einen guten Geschmack entwickeln können?
  • Wo wir Gehör finden, brauchen wir nicht mehr nach großen Worten zu suchen.
  • Wissen ist Macht. Das ändert aber so gut wie nichts an der Übermacht der Dummheit.
  • Wer nach der Uhr lebt, muss damit rechnen, dass ihm sein Leben mit der Zeit auf den Wecker geht.
  • Wichtig ist, dass wir uns auch mit jenen verständigen können, die wir nicht verstehen können.
  • Wer nichts Gutes an einem Menschen findet, hat schlecht gesucht.
  • Es ist bequem, aber nicht gut, das Bequeme für das Gute zu halten.