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- Vor die Tugend haben die Götter den Schweiß gesetzt.
(Hesiod, Werke und Tage 289)
- In Vino veritas, Im Wein ist Wahrheit.
(Platon)
- Geschehenes läßt sich nicht ungeschehen machen.
(nach Theognis)
- Steter Tropfen höhlt den Stein
(nach Choirilos von Samos)
- Überall und nirgends
(Iphigenie in Tauris)
- Eulen nach Athen tragen
(nach Aristophanes)
- Ich weiß, daß ich nichts weiß
(nach Sokrates)
- Liebe macht blind
(nach Platon)
- Der springende Punkt
(nach Aristoteles)
- So notwendig wie die Freundschaft ist nichts im Leben.
(Aristoteles)
- Tabula rasa
(nach Aristoteles)
- Schuster bleib bei deinen Leisten
(nach Valerius Maximus)
- Wen die Götter lieben, der stirbt jung
(Menander)
- Alea jacta est (Der Würfel ist gefallen!)
(Menander)
- Die Zeit heilt alle Wunden
(nach Stobäus)
- Die Gelegenheit beim Schopfe packen
(nach Kairos)
- Quod erat demonstrandum (q.e.d.) Was zu beweisen war)
(nach Euklid)
- Gib mir einen festen Punkt, und ich werde die Erde bewegen
(nach Archimedes)
- Störe meine Kreise nicht
(nach Archimedes)
- Gottes Mühlen mahlen langsam
(Sextus Empiricus)
- Es führen viele Wege nach Rom
(nach Kaiser Julianus Apostata)
- Bleibe gelassen mein Herz! Schon größere Frechheit ertrugst du.
(Odysseus)
- Trost für jeden im Leid ist, Leidensgefährten zu haben.
(Spinoza)
- Es ist geschehen und nicht mehr ungeschehen zu machen.
(Plautus)
- Man darf das Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden.
(Epiktet)
- Bedenke, daß Du nur Schauspieler bist in einem Stücke, das der Spielleiter bestimmt.
(Epiktet)
- Glück ist Selbstgenügsamkeit.
(Aristoteles)
- Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiß.
(Epikur)
- Bedenke, daß die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.
(Sokrates)
- Nichts zu bedürfen ist göttlich. Möglichst wenig zu bedürfen, kommt der göttlichen Vollkommenheit am nächsten.
(Sokrates)
- Ist der Mensch mäßig und genügsam, so ist auch das Alter keine schwere Last, ist er es nicht, so ist auch die Jugend voller Beschwerden.
(Platon)
- Die kürzesten Wörter, nämlich ja und nein, erfordern das meiste Nachdenken.
(Pythagoras)
- In ungezählten Mühen wächst das Schöne.
(Euripides)
- O Sohn des edlen Vaters, in der Jugend war auch mir die Zunge langsam, rasch zur Tat der Arm, doch in des Lebens Schule lernte ich, daß das Wort und nicht das Handeln überall die Welt regiert
(Sophokles)
- Man soll sich vor Menschen nicht mehr schämen als vor sich selbst.
(Demokrit)
- Weise ist der Mensch, der Dingen nicht nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat.
(Epiktet)
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