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  Johann Wolfgang von Goethe
deutscher Dichter, (1749-1832)
 
 
Johann Wolfgang von Goethe, geadelt 1782 (* 28. August 1749 in Frankfurt am Main; † 22. März 1832 in Weimar; auch Göthe), ist als Dichter, Dramatiker, Theaterleiter, Naturwissenschaftler, Kunsttheoretiker und Staatsmann einer der bekanntesten Vertreter der Weimarer Klassik. Sein Werk umfasst Gedichte, Dramen und Prosa-Literatur, aber auch naturwissenschaftliche Abhandlungen. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Dichter und ist eine herausragende Persönlichkeit der Weltliteratur. (Quelle: Wikipedia)
  1. ... an diesen Ort knüpft sich die ganze Geschichte der Welt an, und ich zähle einen zweites Geburtstag, eine wahre Wiedergeburt, von dem Tage,da ich Rom betrat.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Italienische Reise)
  2. ... aufrichtig währt am längsten und wirkt am sichersten.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Karl L. von Knebel)
  3. ... aus den Ärzten ist nichts zu bringen. Man weiß niemals, ob sie etwas geheimhalten, oder ob sie selbst nicht wissen, woran sie sind.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Charlotte von Stein)
  4. ... das bedeutendste Ereignis, was die wichtigsten Folgen für mich haben sollte, war die Bekanntschaft und die daran sich knüpfende nähereVerbindung mit Herder.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Dichtung und Wahrheit)
  5. ... das erste von der Bühne herab ist Verständlichkeit; daher ist dievollständige Aussprache jeder Silbe, um so mehr jedes erforderlichenWortes nötig.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Heinrich Schmidt)
  6. ... das Gesetz nur kann uns Freiheit geben.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Was wir bringen)
  7. ... das Märchen vom Turm zu Babel an den Ufern des Rheins verwirklicht.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Karl F. Reinhard)
  8. ... das wahre Glück / Ist die Genügsamkeit, / Und die Genügsamkeit / Hatüberall genug.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Adler und Taube)
  9. ... daß wer sich nur selbst spielen kann, kein Schauspieler ist.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Wilhelm Meisters Lehrjahre)
  10. ... denn alles, was entsteht, / Ist wert, daß es zugrunde geht ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust, Studierzimmer)
  11. ... denn auf Mischung kommt es an ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust, Zweiter Akt, Laboratorium)
  12. ... denn die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Wilhelm Meisters Lehrjahre)
  13. ... denn ich bin von diesen Glasaugen, hinter denen man die natürlichenaufsuchen muß, ein großer Feind.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Ch. L. F. Schultz)
  14. ... denn mit dem Publikum fährst du am besten, wenn du tust, als wennkeins da wäre.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Karl L. von Knebel)
  15. ... denn was wäre die Welt ohne Kunst?
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Tag- und Jahreshefte)
  16. ... die Abwesenden sind wie die Toten fern und ohne Gewalt, deswegen manauch Gutes von ihnen reden soll.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Charlotte von Stein)
  17. ... die Katze weiß wohl, wem sie den Bart leckt ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Wilhelm Meisters Wanderjahre)
  18. ... die Natur ist doch das einzige Buch, das auf allen Blättern großenGehalt bietet.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Italienische Reise)
  19. ... dies Spiel ist ein Probierstein des Gehirns.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Götz von Berlichingen, 2. Akt, Bamberg, Ein Saal)
  20. ... diese Nation [Griechenland]) hat verstanden, aus tausendRosen ein Fläschchen Rösenöl auszuziehen.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Friedrich W. Riemer)
  21. ... es macht in der Gesellschaft nichts lächerlicher, als wenn man einfremdes, ein Kunstwort falsch anwendet.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Die Wahlverwandtschaften)
  22. ... es wird dem Fußgänger schwindlig, der einen Mann mit rasselnder Eiledaherfahren sieht.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Egmont, Zweiter Aufzug, Egmonts Wohnung)
  23. ... Geben ist Sache des Reichen.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Hermann und Dorothea)
  24. ... glücklich der, dessen Welt innerhalb des Hauses ist.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Johann Ch. Kestner)
  25. ... im Ehestand muß man sich manchmal streiten, denn dadurch erfährt manwas voneinander.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Die Wahlverwandtschaften)
  26. ... im Greisenalter werden wir Mystiker.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Friedrich Förster)
  27. ... man muß ein Holländer sein, um mit einer Tulpe zu sympathisieren,und dann ist auch die Sympathie dieser Wassermänner sehr phlegmatisch.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Fragment eines Romans in Briefen)
  28. ... nichts als Zeitverderb ist die Liebe!
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Wilhelm Meisters Lehrjahre)
  29. ... nur wünsche ich einen breiten Steg und überhaupt viel Rand, als die wahre Zierde jedes Buches.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Karl August Böttiger)
  30. ... ohne die Sixtinische Kapelle gesehen zu haben, kann man sich keinenanschauenden Begriff machen, was ein Mensch vermag.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Italienische Reise)
  31. ... Pedanten haben eigentlich immer recht.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Friedrich von Müller)
  32. ... Rom ist der einzige Ort in der Welt für den Künstler ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Charlotte von Stein)
  33. ... schreibe nur wie du reden würdest, und so wirst du einen guten Briefschreiben.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Cornelia Goethe)
  34. ... überall lernt man nur von dem, den man liebt.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Eckermann)
  35. ... und der Tanz erscheint wohl immer als eine angenehme, selten aberals eine schöne und anständige Bewegung.
    Johann Wolfgang von Goethe
  36. ... wer dort bleiben und sich ansiedeln will, muß heiraten und katholisch werden, sonst hält er es nicht aus und hat eine schlechteExistenz.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Eckermann)
  37. ... wie Sie wissen, sind die Titel eine moderne Erfindung.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Barthold G. Niebuhr)
  38. Ach, wer bringt die schönen Tage, / Jene Tage der ersten Liebe, / Ach,wer bringt nur eine Stunde / Jener holden Zeit zurück!(Erster Verlust)
    Johann Wolfgang von Goethe
  39. Alle Gesetze sind von Alten und Männern gemacht. Junge und Weiber wollendie Ausnahme, Alte die Regel.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  40. Alle Märchen, sobald sie erzählt sind, haben den Reiz nicht mehr, alswenn man sie nur dunkel und halb weiß.(An Charlotte von Stein) (13.4.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  41. Alle Schuld rächt sich auf Erden.(Wilhelm Meisters Lehrjahre)
    Johann Wolfgang von Goethe
  42. Alle üble Nachrede hat ihren Grund vorzüglich im Neide, weshalb dennLeute mit fehlgeschlagenen Hoffnungen mehr zum Räsonieren undSkandalisieren aufgelegt sind als Leute, denen es wohl geht.(Eckermann) (4.9.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  43. Allein der Vortrag macht des Redners Glück ...(Faust, Nacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  44. Alles Gescheite ist schon gedacht worden; man muß nur versuchen, es nocheinmal zu denken.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Maximen und Reflexionen)
  45. Alles in der Welt läßt sich ertragen, / Nur nicht eine Reihe von schönenTagen.(Sprichwörtlich)
    Johann Wolfgang von Goethe
  46. Alles ist aus dem Wasser entsprungen! / Alles wird durch das Wassererhalten! / Ozean, gönn uns dein ewiges Walten.(Faust, Zweiter Akt, Klassische Walpurgisnacht, Felsbuchten)
    Johann Wolfgang von Goethe
  47. Alles ist Metamorphose im Leben, bei den Pflanzen und bei den Tieren,bis zum Menschen und bei diesem auch.(Johann S. Boisserée) (3.8.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  48. Alles Vollkommene in seiner Art muß über seine Art hinausgehen, es mußetwas anderes, Unvergleichbares werden.(Die Wahlverwandtschaften)
    Johann Wolfgang von Goethe
  49. Alt wird man wohl, wer aber klug?(Faust, Zweiter Akt, Klassische Walpurgisnacht, Am obern Peneios)
    Johann Wolfgang von Goethe
  50. Alter: stufenweises Zurücktreten aus der Erscheinung.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  51. Am Abend schätzt man erst das Haus.(Faust, Vor dem Tor)
    Johann Wolfgang von Goethe
  52. Am Ende ist das Geld doch das Zeichen aller Notwendigkeiten undBequemlichkeiten des Lebens.(An Johann Heinrich Meyer) (19.9.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  53. Am jüngsten Tag, wenn die Posaunen schallen / Und alles aus ist mit demErdeleben, / Sind wir verpflichtet, Rechenschaft zu geben / Von jedemWort, das unnütz uns entfallen.(Sonette XIII)
    Johann Wolfgang von Goethe
  54. Amerika, du hast es besser / Als unser Kontinent, das alte ...(Zahme Xenien)
    Johann Wolfgang von Goethe
  55. Amor bleibet ein Schalk, und wer ihm vertraut, ist betrogen!(Römische Elegien)
    Johann Wolfgang von Goethe
  56. Amor bleibet ein Schalk, und wer ihm vertraut, ist betrogen!(Römische Elegien)
    Johann Wolfgang von Goethe
  57. Aristophanes (war, die Red.) der ungezogene Liebling der Grazien.(Die Vögel, Epilog)
    Johann Wolfgang von Goethe
  58. Arm am Beutel, krank am Herzen, / Schleppt ich meine langen Tage. /Armut ist die größte Plage, / Reichtum ist das höchste Gut!(Der Schatzgräber, Beginn)
    Johann Wolfgang von Goethe
  59. Astronomen seid ihr und kennet viele Gestirne, / Aber der Horizontdecket manch Sternbild euch zu.(Tabulae votivae)
    Johann Wolfgang von Goethe
  60. Auch auf Parteien, wie sie heißen, / Ist heutzutage kein Verlaß ...(Faust, Erster Akt, Kaiserliche Pfalz, Saal des Thrones)
    Johann Wolfgang von Goethe
  61. Auch der Aufschub hat seine Freuden.(Götz von Berlichingen, 1. Akt, Jagsthausen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  62. Auch ich in Arkadien!(Italienische Reise, Motto)
    Johann Wolfgang von Goethe
  63. Aufmunterung nach dem Tadel, ist Sonne nach dem Regen, fruchtbaresGedeihen.(An Adam Friedrich Oeser) (9.11.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  64. Aus dem Ehbett darf man nicht schwätzen ...(Epigrammatisch)
    Johann Wolfgang von Goethe
  65. Aus dem Häßlichen läßt sich viel machen, aus dem Schönen nichts.(Die guten Weiber)
    Johann Wolfgang von Goethe
  66. Bedenke wohl die erste Zeile, / Daß deine Feder sich nicht übereile!(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  67. Bei jedem Kunstwerk, groß oder klein, bis ins kleinste, kommt alles aufdie Konzeption an.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  68. Bei jedem Tritte in Rom stößt man auf Gegenstände, die zu ernsten undangenehmen Betrachtungen Anlaß geben.(Joseph S. Grüner) (30.8.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  69. Beim Himmel, dieses Kind ist schön!(Faust, Straße)
    Johann Wolfgang von Goethe
  70. Beim Himmel, dieses Kind ist schön!(Faust, Straße)
    Johann Wolfgang von Goethe
  71. Bemalung und Punktierung der Körper ist eine Rückkehr zur Tierheit.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  72. Besänftige den Sturm, der dich bisher getrieben! / Man kann sehr ruhigsein und doch sehr zärtlich lieben.(Die Laune des Verliebten)
    Johann Wolfgang von Goethe
  73. Bilde, Künstler! rede nicht!
    Johann Wolfgang von Goethe
  74. Bist du beschränkt, daß neues Wort dich stört? / Willst du nur hören,was du schon gehört?(Faust, Erster Akt, Kaiserliche Pfalz, Finstere Galerie)
    Johann Wolfgang von Goethe
  75. Blut ist ein ganz besondrer Saft.(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  76. Da steh ich nun, ich armer Tor! / Und bin so klug als wie zuvor ...(Faust, Nacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  77. Das also war des Pudels Kern!(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  78. Das Alter hört sich gern, / Und wenn es auch nicht viel zu sagen hat.
    Johann Wolfgang von Goethe
  79. Das Alter macht nicht kindisch, wie man spricht, / Es findet uns nurnoch als wahre Kinder.(Faust, Vorspiel auf dem Theater)
    Johann Wolfgang von Goethe
  80. Das Besondere unterliegt ewig dem Allgemeinern; das Allgemeine hat ewigsich dem Besondern zu fügen.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Maximen und Reflexionen)
  81. Das Bild allein ist eine Welt, eine ganze volle Künstlerwelt und müßteseinen Schöpfer, hätte er auch nichts als dies gemalt, alleinunsterblich machen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  82. Das Ewig-Weibliche / Zieht uns hinan.(Faust, Schlußsatz)
    Johann Wolfgang von Goethe
  83. Das Ewig-Weibliche / Zieht uns hinan.(Faust, Schlußsatz)
    Johann Wolfgang von Goethe
  84. Das Gefühl eigner Anmut macht anmutig.(Wilhelm Meisters Wanderjahre)
    Johann Wolfgang von Goethe
  85. Das Gefühl eigner Anmut macht anmutig.(Wilhelm Meisters Wanderjahre)
    Johann Wolfgang von Goethe
  86. Das Gleiche läßt uns in Ruhe, aber der Widerspruch ist es, der unsproduktiv macht.(Eckermann) (28.3.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  87. Das Griechenvolk, es taugte nie recht viel!(Faust, Zweiter Akt, Laboratorium)
    Johann Wolfgang von Goethe
  88. Das ist der Weisheit letzter Schluß: / Nur der verdient sich Freiheitwie das Leben, / Der täglich sie erobern muß.(Faust, Fünfter Akt, Großer Vorhof des Palasts)
    Johann Wolfgang von Goethe
  89. Das Kopernikanische System beruht auf einer Idee, die schwer zu fassenwar und noch täglich unseren Sinnen widerspricht. Wir sagen nur nach,was wir nicht erkennen noch begreifen.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  90. Das Land der Griechen mit der Seele suchend ...(Iphigenie auf Tauris, 1. Aufzug, 1. Auftritt)
    Johann Wolfgang von Goethe
  91. Das Land, das die Fremden nicht beschützt, ist zum Untergang verurteilt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  92. Das Leben läßt sich ohne Heiterkeit nicht denken.
    Johann Wolfgang von Goethe
  93. Das mächtigste Hirngespinst ist die öffentliche Meinung: Niemand weißgenau, wer sie macht, niemand hat sie je persönlich kennengelernt, aberalle lassen sich von ihr tyrannisieren!
    Johann Wolfgang von Goethe
  94. Das Nibelungenlied kann sich, nach meiner Einsicht, dem Stoff undGehalte nach, neben alles hinstellen, was wir poetisch Vorzüglichesbesitzen ...(An Friedrich H. Hagen) (18.10.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  95. Das Publikum will wie Frauenzimmer behandelt sein: man soll ihnendurchaus nichts sagen, als was sie hören möchten.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  96. Das Rauchen macht dumm; es macht unfähig zum Denken und Dichten.
    Johann Wolfgang von Goethe
  97. Das schöne Wetter hilft zu allem.(An Charlotte von Stein) (15.6.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  98. Das Völkchen besitzt viel Selbstvertrauen, ist mit Witz und Ironiegesegnet und nicht sparsam mit diesen Gaben.(Johann Ch. Lobe) (7.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  99. Das Wahre, Gute und Vortreffliche ist einfach und sich immer gleich, wiees auch erscheine.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  100. Das Wunder ist des Glaubens liebstes Kind.(Faust, Nacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  101. Daß die Handschrift des Menschen Bezug auf dessen Sinnesweise undCharakter habe ... ist wohl kein Zweifel ...(An Karl B. Preusker) (3.4.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  102. Daß ich nur die Hälfte Wein trinke, ist mir sehr nützlich, seit ich denKaffee gelassen, die heilsamste Diät.(Tagebuch) (13.1.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  103. Daß man den farbigen Edelsteinen Heilkräfte zuschrieb, mag aus demtiefen Gefühl dieses unaussprechlichen Behagens (an den Farben, dieRed.) entstanden sein.(Farbenlehre)
    Johann Wolfgang von Goethe
  104. Dem Hunde, wenn er gut gezogen, / Wird selbst ein weiser Mann gewogen.(Faust, Vor dem Tor)
    Johann Wolfgang von Goethe
  105. Dem schönen Land des Weins und der Gesänge.(Faust, Auerbachs Keller)
    Johann Wolfgang von Goethe
  106. Den Arzt, der jede Pflanze nennt, / Die Wurzeln bis ins Tiefste kennt, /Dem Kranken Heil, dem Wunden Lindrung schafft, / Umarm ich hier inGeist- und Körperkraft!(Faust, Zweiter Akt, Klassische Walpurgisnacht, Peneios)
    Johann Wolfgang von Goethe
  107. Denn bei dem Volk, wie bei den Frauen, / Steht immerfort die Jugend obenan.(Faust, Walpurgisnacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  108. Denn bei dem Volk, wie bei den Frauen, / Steht immerfort die Jugend obenan.(Faust, Walpurgisnacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  109. Denn das Leben ist die Liebe, / Und des Lebens Leben Geist.(Westöstlicher Divan)
    Johann Wolfgang von Goethe
  110. Denn es muß von Herzen gehen, / Was auf Herzen wirken soll.(Faust, Dritter Akt, Schattiger Hain)
    Johann Wolfgang von Goethe
  111. Denn wer nachts arbeitete, / Genieße, wenn die andern früh zur Mühegehn.(Pandora)
    Johann Wolfgang von Goethe
  112. Denn wer sich grün macht, den fressen die Ziegen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  113. Denn wie andere Anstrengungen den Leib ermüden, so verleiht ihm dieseeine immer neue Schwungkraft.(Dichtung und Wahrheit)
    Johann Wolfgang von Goethe
  114. Denn, was man schwarz auf weiß besitzt, / Kann man getrost nach Hausetragen.(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  115. Der Aberglaube gehört zum Wesen des Menschen und flüchtet sich, wenn manihn ganz und gar zu verdrängen denkt, in die wunderlichsten Ecken undWinkel ...(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  116. Der Achse wird mancher Stoß versetzt, / Sie rührt sich nicht - undbricht zuletzt.(Zahme Xenien)
    Johann Wolfgang von Goethe
  117. Der Augenblick der Pubertät ist für beide Geschlechter der Augenblick,in welchem die Gestalt der höchsten Schönheit fähig ist; aber man darfwohl sagen: es ist nur ein Augenblick.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Schriften zur Kunst)
  118. Der Ausgang gibt den Taten ihre Titel.(Die Vögel)
    Johann Wolfgang von Goethe
  119. Der Ausspruch "Er soll dein Herr sein" ist die Formel einer babarischen Zeit, die lange vorüber ist.
    Johann Wolfgang von Goethe
  120. Der Deutsche soll alle Sprachen lernen, damit ihm zu Hause kein Fremderunbequem, er aber in der Fremde überall zu Hause sei.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  121. Der Frauen Zustand ist beklagenswert. / Zu Haus und in dem Kriegeherrscht der Mann, / Und in der Fremde weiß er sich zu helfen.(Iphigenie auf Tauris, 1. Aufzug, 1. Auftritt)
    Johann Wolfgang von Goethe
  122. Der Frühling webt schon in den Birken, / Und selbst die Fichte fühlt ihnschon; / Sollt er nicht auch auf unsre Glieder wirken?
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust, Walpurgisnacht)
  123. Der getreue Eckard ist mir von großer Beihülfe.(An Karl F. Zelter) (14.12.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  124. Der Glaube ist nicht der Anfang, sondern das Ende alles Wissens.
    Johann Wolfgang von Goethe
  125. Der Haß ist ein aktives Mißvergnügen, der Neid ein passives; deshalbdarf man sich nicht wundern, wenn der Neid so schnell in Haß übergeht.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Maximen und Reflexionen)
  126. Der Haß ist parteiisch, aber die Liebe ist es noch mehr.(Die Wahlverwandtschaften)
    Johann Wolfgang von Goethe
  127. Der Hauptpunkt der ganzen weiblichen Existenz ist die Gebärmutter.(Vergleichende Anatomie)
    Johann Wolfgang von Goethe
  128. Der Hauptpunkt der ganzen weiblichen Existenz ist die Gebärmutter.(Vergleichende Anatomie)
    Johann Wolfgang von Goethe
  129. Der Jäger war der freieste von allen; aus ihm entwickelte sich derKrieger und der Herrscher.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Dichtung und Wahrheit)
  130. Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  131. Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  132. Der Mensch hat nach der Geburt noch eine Metamorphose zu bestehen, dieder Pubertät.(Friedrich W. Riemer) (2.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  133. Der Mensch muß bei dem Glauben verharren, daß das Unbegreiflichebegreiflich sei; er würde sonst nicht forschen.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Maximen und Reflexionen)
  134. Der Patriotismus verdirbt die Geschichte.(Friedrich W. Riemer) (7.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  135. Der Rost macht erst die Münze wert.(Faust, Zweiter Akt, Klassische Walpurgisnacht, Felsbuchten)
    Johann Wolfgang von Goethe
  136. Der Säbel ist gut anzusehen, aber seine Wirkungen sind unangenehm.(Westöstlicher Divan)
    Johann Wolfgang von Goethe
  137. Der Schnee ist eine erlogene Reinlichkeit.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  138. Der Schönheit wie der Neigung Wert verliert sich bald, / Allein der Wertdes Goldes bleibt.(Der Löwenstuhl)
    Johann Wolfgang von Goethe
  139. Der Sinn für Musik und Gesang und ihre Ausübung ist in keinem Landeverbreitet wie in Deutschland, und das ist auch etwas!(Eckermann) (23.10.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  140. Der Theolog befreit dich von der Sünde, die er selbst erfunden hat ...
    Johann Wolfgang von Goethe
  141. Der Worte sind genug gewechselt, / Laßt mich auch endlich Taten sehn!(Faust, Vorspiel auf dem Theater)
    Johann Wolfgang von Goethe
  142. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst ...(An Johann Heinrich Meyer) (8.2.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  143. Des Menschen Seele / Gleicht dem Wasser: / Vom Himmel kommt es, / ZumHimmel steigt es, / Und wieder nieder / Zur Erde muß es, / Ewigwechselnd.(Gesang der Geister über den Wassern, Beginn)
    Johann Wolfgang von Goethe
  144. Deutsche mögen gern die naiven, ruhigen, nicht die leidenschaftlichenFrauen.(Johann S. Boisserée) (8.10.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  145. Dich hat die Hand der Venus berührt; sie deutet dir leise, / Daß sie dasKörperchen bald, ach! unaufhaltsam verstellt. / Bald verdirbt sie dieschlanke Gestalt, die zierlichen Brüstchen ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Venezianische Epigramme)
  146. Die Buchhändler sind alle des Teufels, für sie muß es eine eigene Höllegeben.(An Friedrich von Müller) (21.5.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  147. Die Ehe ist der Anfang und der Gipfel aller Kultur.(Die Wahlverwandtschaften)
    Johann Wolfgang von Goethe
  148. Die erste Liebe, sagt man mit Recht, sei die einzige; denn in derzweiten und durch die zweite geht schon der höchste Sinn der Liebeverloren.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Dichtung und Wahrheit)
  149. Die Frauen sind silberne Schalen, in die wir goldene Äpfel legen.(Eckermann) (22.10.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  150. Die frische Luft des freien Feldes ist der eigentliche Ort, wo wirhingehören; es ist, als ob der Geist Gottes dort den Menschenunmittelbar anwehte ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Eckermann)
  151. Die Germanen brachten uns die Idee der persönlichen Freiheit, welchediesem Volke vor allem eigen war.(Eckermann) (6.4.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  152. Die ich rief, die Geister, / Werd ich nun nicht los.(Der Zauberlehrling)
    Johann Wolfgang von Goethe
  153. Die Jugend und die schöne Liebe, alles hat sein Ende ...(Egmont, Dritter Aufzug, Klärchens Wohnung)
    Johann Wolfgang von Goethe
  154. Die Liebe, deren Gewalt die Jugend empfindet, ziemt nicht dem Alter; sowie alles, was Produktivität voraussetzt. Daß diese sich mit den Jahrenerhält, ist ein seltener Fall.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Maximen und Reflexionen)
  155. Die lieben Deutschen kenn ich schon; erst schweigen sie, dann mäkeln sie ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Friedrich W. Riemer)
  156. Die Raucher verpesten die Luft weit und breit und ersticken jedenhonetten Menschen, der nicht zu seiner Verteidigung zu rauchen vermag.
    Johann Wolfgang von Goethe
  157. Die Sterne, die begehrt man nicht ...(Trost in Tränen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  158. Die Tat ist alles, nichts der Ruhm.(Faust, Vierter Akt, Hochgebirg)
    Johann Wolfgang von Goethe
  159. Die Taubenpost bedient den Frieden, / Der Krieg befiehlt die Rabenpost.(Faust, Vierter Akt, Auf dem Vorgebirg)
    Johann Wolfgang von Goethe
  160. Die Tinte macht uns wohl gelehrt, / Doch ärgert sie, wo sie nichthingehört. / Geschrieben Wort ist Perlen gleich; / Ein Tintenklecks einböser Streich.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Sprichwörtlich)
  161. Die Vernunft ist grausam, das Herz ist besser.(Wilhelm Meisters Lehrjahre)
    Johann Wolfgang von Goethe
  162. Die Welt ist eine Glocke, die einen Riß hat: sie klappert, aber sieklingt nicht.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  163. Dieweil nun Affe, Mensch und Kind / Zur Nachahmung geboren sind ...(Parabel)
    Johann Wolfgang von Goethe
  164. Du glaubst zu schieben, und du wirst geschoben.(Faust, Walpurgisnacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  165. Edel sei der Mensch, / Hülfreich und gut!(Das Göttliche, Beginn)
    Johann Wolfgang von Goethe
  166. Eigentlich weiß man nur, wenn man wenig weiß; mit dem Wissen wächst derZweifel.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Maximen und Reflexionen)
  167. Ein Baum, dessen Zweige von unten bis oben, die ältesten wie diejüngsten, gen Himmel streben, der seine dreihundert Jahre dauert, istwohl der Verehrung wert.(Italienische Reise) (17.9.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  168. Ein Fehltritt stürzt vom Gipfel dich herab.(Die natürliche Tochter)
    Johann Wolfgang von Goethe
  169. Ein garstig Lied! Pfui! ein politisch Lied ...(Faust, Auerbachs Keller)
    Johann Wolfgang von Goethe
  170. Ein lustiger Gefährte ist ein Rollwagen auf der Wanderschaft.(Maximen und Refexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  171. Ein Mädchen und ein Gläschen Wein / Kurieren alle Not; / Und wer nicht trinkt und wer nicht küßt, / Der ist so gut wie tot.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Jery und Bätely)
  172. Ein Prophet gilt nichts in seinem Vaterlande!(Götz von Berlichingen, 1. Akt, Im bischöflichen Palaste zu Bamberg)
    Johann Wolfgang von Goethe
  173. Ein solch Papier, an Gold und Perlen Statt, / Ist so bequem, man weißdoch, was man hat ...(Faust, Erster Akt, Kaiserliche Pfalz, Lustgarten)
    Johann Wolfgang von Goethe
  174. Ein Veilchen auf der Wiese stand / Gebückt in sich und unbekannt ...(Das Veilchen, Beginn)
    Johann Wolfgang von Goethe
  175. Eine Ehe sollte nur alsdann für unauflöslich gehalten werden, wennentweder beide Teile oder wenigstens der eine Teil zum dritten Malverheiratet wäre.(Die Wahlverwandtschaften)
    Johann Wolfgang von Goethe
  176. Eine Ehe sollte nur alsdann für unauflöslich gehalten werden, wennentweder beide Teile oder wenigstens der eine Teil zum dritten Malverheiratet wäre.(Die Wahlverwandtschaften)
    Johann Wolfgang von Goethe
  177. Eine Opposition, die keine Grenzen hat, wird platt.(Eckermann) (9.7.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  178. Eine Welt zwar bist du, o Rom; doch ohne die Liebe / Wäre die Welt nichtdie Welt, wäre denn Rom auch nicht Rom.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Römische Elegien)
  179. Er aber, sag's ihm, er kann mich ---(Götz von Berlichingen, 3. Akt, Jagsthausen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  180. Erfahrung bleibt des Lebens Meisterin.(Die natürliche Tochter)
    Johann Wolfgang von Goethe
  181. Erlaubt ist, was gefällt.(Torquato Tasso)
    Johann Wolfgang von Goethe
  182. Es flattert um die Quelle / Die wechselnde Libelle, / Mich freut sielange schon ...(Die Freuden)
    Johann Wolfgang von Goethe
  183. Es fürchte die Götter / Das Menschengeschlecht! / Sie halten dieHerrschaft / In ewigen Händen, / Und können sie brauchen, / Wie's ihnengefällt.(Iphigenie auf Tauris, 4. Aufzug, 5. Auftritt)
    Johann Wolfgang von Goethe
  184. Es gibt auch Afterkünstler: Dilettanten und Spekulanten; jene treibendie Kunst um des Vergnügens, diese um des Nutzen willen.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Maximen und Reflexionen)
  185. Es irrt der Mensch, so lang er strebt.(Faust, Prolog im Himmel)
    Johann Wolfgang von Goethe
  186. Es ist nicht genug zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genugzu wollen, man muß auch tun.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Maximen und Reflexionen)
  187. Es ist nicht gut, daß der Mensch alleine sei und besonders nicht, daß eralleine arbeite; vielmehr bedarf er der Teilnahme und Anregung, wennetwas gelingen soll.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Eckermann)
  188. Es ist noch ein so guter Kern und Stamm in der Nation, daß von deneigentlich Grundschlechten nichts zu befürchten ist.(An Friedrich von Klinger) (7.10.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  189. Es ist schwerer, als man denkt, gerecht zu sein.(Wilhelm Meisters theatralische Sendung)
    Johann Wolfgang von Goethe
  190. Fratzenbilder.
    Johann Wolfgang von Goethe
  191. Frauen sind zur Arbeitsamkeit gewöhnt.(Die Wette)
    Johann Wolfgang von Goethe
  192. Freiheit? Ein schönes Wort, wer's recht verstände.(Egmont, Vierter Aufzug, Der Culenburgische Palast)
    Johann Wolfgang von Goethe
  193. Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre dermöglich ohne Liebe.(Die Wahlverwandtschaften)
    Johann Wolfgang von Goethe
  194. Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre dermöglich ohne Liebe.(Die Wahlverwandtschaften)
    Johann Wolfgang von Goethe
  195. Für einen Autor ist es ... eine tröstliche Aussicht, daß alle Tage neuekünftige Leser geboren werden.(An Charlotte von Stein) (19.11.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  196. Für Sorgen sorgt das liebe Leben / Und Sorgenbrecher sind die Reben.(Westöstlicher Divan)
    Johann Wolfgang von Goethe
  197. Fürwahr, es gibt eine geheimnisvolle Neigung jüngerer Männer zu älterenFrauen.(Wilhelm Meisters Wanderjahre)
    Johann Wolfgang von Goethe
  198. Gebraucht der Zeit, sie geht so schnell von hinnen, / Doch Ordnung lehrtEuch Zeit gewinnen.(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  199. Gedichte sind gemalte Fensterscheiben!(Parabolisch)
    Johann Wolfgang von Goethe
  200. Gesetz ist mächtig, mächtiger ist die Not.(Faust, Erster Akt, Kaiserliche Pfalz, Weitläufiger Saal)
    Johann Wolfgang von Goethe
  201. Getretner Quark / Wird breit, nicht stark.(Westöstlicher Divan)
    Johann Wolfgang von Goethe
  202. Gewiß, es ist gut, wenn wir die nicht immer kennen, für die wirarbeiten.(Wilhelm Meisters Lehrjahre)
    Johann Wolfgang von Goethe
  203. Gewisse Bücher scheinen geschrieben zu sein, nicht damit man darauslerne, sondern damit man wisse, daß der Verfasser etwas gewußt hat.(Maximen und Refexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  204. Glücklich, wem doch Mutter Natur die rechte Gestalt gab!(Hermann und Dorothea)
    Johann Wolfgang von Goethe
  205. Gott segne Kupfer, Druck und jedes andere vervielfältigende Mittel, sodaß das Gute, was einmal da war, nicht wieder zu Grunde gehen kann.(An Karl F. Zelter) (3.5.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  206. Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, / Und grün des Lebens goldnerBaum.(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  207. Greift nur hinein ins volle Menschenleben!(Faust, Vorspiel auf dem Theater)
    Johann Wolfgang von Goethe
  208. Hab ich doch, Freunde, mit Recht immer den Caffé gehaßt.(Epigramme)
    Johann Wolfgang von Goethe
  209. Halb zog sie ihn, halb sank er hin, / Und ward nicht mehr gesehn.(Der Fischer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  210. Halb zog sie ihn, halb sank er hin, / Und ward nicht mehr gesehn.(Der Fischer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  211. Heinrich! Mir graut's vor dir.(Faust, Kerker)
    Johann Wolfgang von Goethe
  212. Herrlicher war das Farbenspiel in dem Augenblick der sinkenden Sonne,aber auch alle Bewegung schien schneller, wilder und sprühender zuwerden. (Über den Rheinfall bei Schaffhausen)(Reise in die Schweiz)
    Johann Wolfgang von Goethe
  213. Heute geh ich. Komm ich wieder, / Singen wir ganz andre Lieder. / Wo soviel sich hoffen läßt, / Ist der Abschied ja ein Fest.(Sprichwörtlich)
    Johann Wolfgang von Goethe
  214. Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!(Faust, Vor dem Tor)
    Johann Wolfgang von Goethe
  215. Hier gefällt es mir sehr wohl. Die Stadt liegt in einem Kreis vonBergen, die alle bebaut sind, mitten in Gärten und Weinbergen ...
    Johann Wolfgang von Goethe
  216. Hier sind die großen Lexika, die großen Krambuden der Literatur, wojeder einzeln sein Bedürfnis pfennigweise nach dem Alphabet abholenkann!(Die Vögel)
    Johann Wolfgang von Goethe
  217. Himmelhoch jauchzend, / Zum Tode betrübt - / Glücklich allein / Ist dieSeele, die liebt.(Egmont, Dritter Aufzug, Klärchens Wohnung)
    Johann Wolfgang von Goethe
  218. Himmelhoch jauchzend, / Zum Tode betrübt - / Glücklich allein / Ist dieSeele, die liebt.(Egmont, Dritter Aufzug, Klärchens Wohnung)
    Johann Wolfgang von Goethe
  219. Hundert graue Pferde machen nicht einen einzigen Schimmel.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  220. Ich bin der wohlbekannte Sänger, / Der vielgereiste Rattenfänger, / Dendiese altberühmte Stadt / Gewiß besonders nötig hat ...(Der Rattenfänger, Beginn)
    Johann Wolfgang von Goethe
  221. Ich bin zu alt, um nur zu spielen, / Zu jung, um ohne Wunsch zu sein.(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  222. Ich bin zu alt, um nur zu spielen, / Zu jung, um ohne Wunsch zu sein.(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  223. Ich denke immer, wenn ich einen Druckfehler sehe, es sei etwas Neueserfunden.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  224. Ich ging im Walde / So für mich hin ...(Gefunden, Beginn)
    Johann Wolfgang von Goethe
  225. Ich habe das Hohelied Salomons übersetzt, welches ist die herrlichsteSammlung Liebeslieder, die Gott erschaffen hat.(An Johann Heinrich Merck) (7.10.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  226. Ich habe die Vermutung, daß allem und jedem Kunstsinn der Sinn für Musik beigesellt sein müsse; ich wollte meine Behauptung durch Theorie undErfahrung unterstützen.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: An Karl F. Zelter)
  227. Ich habe vor dem kategorischen Imperativ allen Respekt, ich weiß, wieviel Gutes aus ihm hervorgehen kann, allein man muß es damit nicht zuweit treiben ...(Eckermann) (18.1.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  228. Ich hasse alle Pfuscherei wie die Sünde, besonders aber die Pfuschereiin Staatsangelegenheiten, woraus für Tausende und Millionen nichts alsUnheil hervorgeht.(Eckermann) (3.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  229. Ich kenn ein Blümlein Wunderschön / Und trage danach Verlangen ...(Das Blümlein Wunderschön)
    Johann Wolfgang von Goethe
  230. Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt; / Und bist du nichtwillig, so brauch ich Gewalt.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Erlkönig)
  231. Ich sage Fraun; denn ein für allemal / Denk ich die Schönen im Plural.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust, Vierter Akt, Hochgebirg)
  232. Ich verdanke meine Werke keineswegs meiner eigenen Weisheit allein,sondern Tausenden von Dingen und Personen außer mir, die mir dazu dasMaterial boten.(Eckermann) (17.2.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  233. Ich will Champagner Wein, / Und recht moussierend soll er sein.(Faust, Auerbachs Keller)
    Johann Wolfgang von Goethe
  234. Ich, der ich immer gehört hatte, auf die Ohrfeige eines Mädchens gehöreein derber Kuß ...(Dichtung und Wahrheit)
    Johann Wolfgang von Goethe
  235. Im Anfang war die Tat!(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  236. Im Atemholen sind zweierlei Gnaden: / Die Luft einziehen, sich ihrerentladen ...(Westöstlicher Divan)
    Johann Wolfgang von Goethe
  237. Im neuen Jahre Glück und Heil! / Auf Weh und Wunden gute Salbe! / Aufgroben Klotz ein grober Keil, / Auf einen Schelmen anderthalbe!(Sprichwörtlich)
    Johann Wolfgang von Goethe
  238. In der Beschränkung zeigt sich erst der Meister ...(Was wir bringen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  239. In jedem Staat, besonders aber in einer Republik, ist es höchst wichtig,daß der Mittelstand geachtet werde und sich selbst achte ...(An Paul J. Bitaubé) (19.11.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  240. Ist je ein Paar alleine / Ist Amor niemals weit.(Anette)
    Johann Wolfgang von Goethe
  241. Ist je ein Paar alleine / Ist Amor niemals weit.(Anette)
    Johann Wolfgang von Goethe
  242. Ja, wenn man in der Jugend nicht tolle Streiche machte und mituntereinen Buckel voll Schläge mit hinwegnähme, was wollte man denn im Alterfür Betrachtungsstoff haben?(Friedrich von Müller) (18.5.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  243. Jede Provinz liebt ihren Dialekt: denn er ist doch eigentlich dasElement, in welchem die Seele ihren Atem schöpft.(Dichtung und Wahrheit)
    Johann Wolfgang von Goethe
  244. Jenes Apfels / Leichtsinnig augenblicklicher Genuß / Hat aller Weltunendlich Weh verschuldet.(Die natürliche Tochter)
    Johann Wolfgang von Goethe
  245. Koketterie ist Egoismus in der Form der Schönheit.(Friedrich W. Riemer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  246. Koketterie ist Egoismus in der Form der Schönheit.(Friedrich W. Riemer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  247. Kommt jener nun mit Gläsern dort, / So bin ich stille, stille; / Ichrede kein vernünftig Wort / Mit einem durch die Brille.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Feindseliger Blick)
  248. Konversationslexikon heißts mit Recht, / Weil, wenn die Konversation istschlecht, / Jedermann / Zur Konversation es nutzen kann.(Zahme Xenien)
    Johann Wolfgang von Goethe
  249. Langeweile, du bist ärger als ein kaltes Fieber.(Götz von Berlichingen, 2. Akt, Bamberg)
    Johann Wolfgang von Goethe
  250. Laß den Makrokosmos gelten, / Seine spentischen Gestalten! / Da dielieben kleinen Welten / Wirklich Herrliches enthalten.(Gott und Welt)
    Johann Wolfgang von Goethe
  251. Licht war seine letzte Forderung, eine halbe Stunde vor dem Ende befahler: Die Fensterladen auf, damit mehr Licht eindringe.(Friedrich von Müller) (22.3.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  252. Liebe aber erzeugt Liebe.(Eckermann) (23.10.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  253. Liebe ist etwas Ideelles, Heiraten etwas Reelles, und nie verwechseltman ungestraft das Ideelle mit dem Reellen.(Friedrich von Müller) (14.9.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  254. Liebe verbindet alles.(An Charlotte von Stein) (1.5.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  255. Liebe verbindet alles.(An Charlotte von Stein) (1.5.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  256. Lieben heißt leiden.(Friedrich W. Riemer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  257. List hat in der Welt so viel erreicht.(Egmont, Fünfter Aufzug, Straße)
    Johann Wolfgang von Goethe
  258. Lüsternheit: Spiel mit dem zu Genießenden, Spiel mit dem Genossenen.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  259. Macht doch den zweiten Fensterladen auf, damit mehr Licht hereinkomme!(Zugeschrieben)
    Johann Wolfgang von Goethe
  260. Man lebt nur einmal.
    Johann Wolfgang von Goethe
  261. Man möcht's wohl ein Buch aller Bücher nennen; eine Sammlung allerGesetze; bei jedem Fall der Urteilsspruch bereit ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Götz von Berlichingen, 1. Akt, Im bischöflichen Palaste zu Bamberg)
  262. Man muß den schönen Frauen nicht gar zu viel angewöhnen, denn sie gehenleicht ins Grenzenlose.(Eckermann) (17.1.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  263. Man muß den schönen Frauen nicht gar zu viel angewöhnen, denn sie gehenleicht ins Grenzenlose.(Eckermann) (17.1.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  264. Man muß etwas zu sagen haben, wenn man reden will.(An Friedrich von Müller) (16.8.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  265. Männer und Frauen sind nur mit Willen ungetreu ...(Wilhelm Meisters Wanderjahre)
    Johann Wolfgang von Goethe
  266. Mein Leipzig lob ich mir! / Es ist ein klein Paris, und bildet seineLeute.(Faust, Auerbachs Keller)
    Johann Wolfgang von Goethe
  267. Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, / Meinen Arm und Geleit Ihranzutragen?(Faust, Straße)
    Johann Wolfgang von Goethe
  268. Mein schönes Fräulein, darf ich wagen, / Meinen Arm und Geleit Ihranzutragen?(Faust, Straße)
    Johann Wolfgang von Goethe
  269. Menschen sind schwimmende Töpfe, die sich aneinander stoßen.(Eckermann) (16.8.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  270. Mikroskope und Fernrohre verwirren eigentlich den reinen Menschensinn.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  271. Mist tut mehr Wunder als die Heiligen.(Italienische Reise) (19.4.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  272. Mit Frauen soll man sich nie unterstehn zu scherzen.(Faust, Garten)
    Johann Wolfgang von Goethe
  273. Mit Frauen soll man sich nie unterstehn zu scherzen.(Faust, Garten)
    Johann Wolfgang von Goethe
  274. Mit Ungeduld bestraft sich zehnfach Ungeduld; man will das Ziel heranziehn und entfernt es nur.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Maximen und Reflexionen)
  275. Molière ist so groß, daß man immer von neuem erstaunt, wenn man ihnwiederliest.(Eckermann) (12.5.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  276. Nach Golde drängt, / Am Golde hängt / Doch alles. Ach wir Armen!(Faust, Abend)
    Johann Wolfgang von Goethe
  277. Name ist Schall und Rauch ...(Faust, Marthens Garten)
    Johann Wolfgang von Goethe
  278. Neapel ist ein Paradies, jedermann lebt in einer Art von trunknerSelbstvergessenheit.(Italienische Reise) (16.3.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  279. Niemand soll ins Kloster gehn, / Als er sei denn wohl versehn / Mit gehörigem Sünden-Vorrat; / Damit es ihm so früh als spat / Nicht mög anVergnügen fehlen, / Sich mit Reue durchzuquälen.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Zahme Xenien)
  280. Nun sag, wie hast du's mit der Religion? (Gretchenfrage)(Faust, Marthens Garten)
    Johann Wolfgang von Goethe
  281. Nun schaut der Geist nicht vorwärts, nicht zurück, / Die Gegenwartallein - ist unser Glück.(Faust, Dritter Akt, Innerer Burghof)
    Johann Wolfgang von Goethe
  282. Nun, Frauenzimmerchen, gib mir dein gutes Pfötchen.(Zu Schwiegertochter Ottilie)
    Johann Wolfgang von Goethe
  283. Nur allein der Mensch / Vermag das Unmögliche; / ... Er kann dem Augenblick / Dauer verleihen.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Das Göttliche)
  284. Nur Neuigkeiten ziehn uns an.(Faust, Walpurgisnacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  285. Nur wer die Sehnsucht kennt, / Weiß, was ich leide!(Wilhelm Meisters Lehrjahre)
    Johann Wolfgang von Goethe
  286. O Mädchen, Mädchen, / Wie lieb ich dich! / Wie blickt dein Auge! / Wieliebst du mich!(Mailied)
    Johann Wolfgang von Goethe
  287. Ob ein Epigramm wohl gut sei? Kannst dus entscheiden? / Weiß man docheben nicht stets, was er sich dachte, der Schalk.(Venezianische Epigramme)
    Johann Wolfgang von Goethe
  288. Ohne Fastnachtstanz und Mummenspiel / Ist am Februar auch nicht viel.(Jahr aus, Jahr ein)
    Johann Wolfgang von Goethe
  289. Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen; es grünten und blühten /Feld und Wald; auf Hügeln und Höhn, in Büschen und Hecken / Übten einfröhliches Lied die neuermunterten Vögel ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Reineke Fuchs)
  290. Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist ...(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  291. Sah ein Knab ein Röslein stehn, / Röslein auf der Heiden ...(Heidenröslein, Beginn, auch Lied, Musik von Franz Schubert, 1815)
    Johann Wolfgang von Goethe
  292. Schauspieler gewinnen die Herzen und geben die ihrigen nicht hin; sie hintergehen, aber mit Anmut.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Maximen und Reflexionen)
  293. Schlagt ihn todt, den Hund! Es ist ein Recensent.
    Johann Wolfgang von Goethe
  294. Schon wieder Krieg! der Kluge hört's nicht gern.(Faust, Vierter Akt, Hochgebirg)
    Johann Wolfgang von Goethe
  295. Schönheit ist überall ein gar willkommner Gast.(Die Wahlverwandtschaften)
    Johann Wolfgang von Goethe
  296. Sie ... wusch ihr Gesicht mit so großer Emsigkeit und Heftigkeit, daßsie sich fast die Backen aufrieb.
    Johann Wolfgang von Goethe
  297. Singet nicht in Trauertönen / Von der Einsamkeit der Nacht, / Nein, sieist, o holde Schönen, / Zur Geselligkeit gemacht.(Wilhelm Meisters Lehrjahre)
    Johann Wolfgang von Goethe
  298. So eine Messe ist wirklich die Welt in einer Nuß ...(An Friedrich Schiller) (4.5.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  299. So gut wie es Menschenplaneten gibt, kann es auch Fischplaneten undVogelplaneten geben.(Johann Daniel Falk) (25.1.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  300. Solch ein wichtiger Lebensschritt will allseitig überlegt sein ...(Friedrich von Müller) (14.9.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  301. Sowie ein Dichter politisch wirken will, muß er sich einer Parteihingeben; und sowie er dieses tut, ist er als Poet verloren ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Eckermann)
  302. Suchen läßt sich der Ruhm nicht, und alles Jagen danach ist eitel.(Eckermann) (23.10.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  303. Tages Arbeit! Abends Gäste! / Saure Wochen! Frohe Feste!(Der Schatzgräber)
    Johann Wolfgang von Goethe
  304. Trunken müssen wir alle sein! / Jugend ist Trunkenheit ohne Wein; /Trinkt sich das Alter wieder zur Jugend, / So ist es wundervolle Tugend.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Westöstlicher Divan)
  305. Über allen Gipfeln / Ist Ruh, / In allen Wipfeln / Spürest du / Kaumeinen Hauch; / Die Vögelein schweigen im Walde. / Warte nur, balde /Ruhest du auch.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Wandrers Nachtlied)
  306. Über Rosen läßt sich dichten, / In die Äpfel muß man beißen.(Faust, Erster Akt, Kaiserliche Pfalz, Weitläufiger Saal)
    Johann Wolfgang von Goethe
  307. Überhaupt haben die Dilettanten und besonders die Frauen von der Poesiesehr schwache Begriffe.(Eckermann) (18.1.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  308. Und doch ist nie der Tod ein ganz willkommner Gast.(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  309. Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! / Und lieben, Götter, welchein Glück!(Willkommen und Abschied)
    Johann Wolfgang von Goethe
  310. Und doch, welch Glück, geliebt zu werden! / Und lieben, Götter, welchein Glück!(Willkommen und Abschied)
    Johann Wolfgang von Goethe
  311. Unedel sind die Waffen eines Weibes.(Iphigenie auf Tauris, 1. Aufzug, 3. Auftritt)
    Johann Wolfgang von Goethe
  312. Unedel sind die Waffen eines Weibes.(Iphigenie auf Tauris, 1. Aufzug, 3. Auftritt)
    Johann Wolfgang von Goethe
  313. Unsere Leidenschaften sind wahre Phönixe. Wie der alte verbrennt, steigtder neue sogleich wieder aus der Asche hervor.
    Johann Wolfgang von Goethe
  314. Unter allen Festen ist das Hochzeitsfest das unschicklichste; keinessollte mehr in Stille, Demut und Hoffnung begangen werden als dieses.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Wilhelm Meisters Lehrjahre)
  315. Versöhnt man sich, so bleibt doch etwas hängen.(Faust, Erster Akt, Kaiserliche Pfalz, Weitläufiger Saal)
    Johann Wolfgang von Goethe
  316. Versöhnt man sich, so bleibt doch etwas hängen.(Faust, Erster Akt, Kaiserliche Pfalz, Weitläufiger Saal)
    Johann Wolfgang von Goethe
  317. Vollkommenheit kann mit Disproportion bestehen, Schönheit allein mitProportion.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  318. Vollkommenheit kann mit Disproportion bestehen, Schönheit allein mitProportion.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  319. Vom Eise befreit sind Strom und Bäche / Durch des Frühlings holden,belebenden Blick ...(Faust, Vor dem Tor)
    Johann Wolfgang von Goethe
  320. Vom Handwerk kann man sich zur Kunst erheben. Vom Pfuschen nie.(Schriften zur Literatur)
    Johann Wolfgang von Goethe
  321. Von der Schönheit, im vollen Mondschein Rom durchzugehen, hat man, ohnees gesehen zu haben, keinen Begriff.(An Charlotte von Stein) (2.2.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  322. Von einem Engländer wird erzählt, er habe sich aufgehangen, um nichtmehr täglich sich aus- und anzuziehen.(Dichtung und Wahrheit)
    Johann Wolfgang von Goethe
  323. Von hier und heute geht eine neue Epoche der Weltgeschichte aus, und ihrkönnt sagen, ihr seid dabei gewesen.(Kampagne in Frankreich) (19.9.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  324. Vorspiel der Chemie.
    Johann Wolfgang von Goethe
  325. Wär' nicht das Auge sonnenhaft, / Die Sonne könnt' es nie erblicken; /Läg' nicht in uns des Gottes eigne Kraft, / Wie könnt' uns Göttlichesentzücken?
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Zahme Xenien)
  326. Warum bin ich vergänglich, o Zeus? so fragte die Schönheit. / Macht ichdoch, sagte der Gott, nur das Vergängliche schön.(Vier Jahreszeiten)
    Johann Wolfgang von Goethe
  327. Warum bin ich vergänglich, o Zeus? so fragte die Schönheit. / Macht ichdoch, sagte der Gott, nur das Vergängliche schön.(Vier Jahreszeiten)
    Johann Wolfgang von Goethe
  328. Was du ererbt von deinen Vätern hast, / Erwirb es, um es zu besitzen.(Faust, Nacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  329. Was ist ein Philister? / Ein hohler Darm, / Mit Furcht und Hoffnungausgefüllt. / Daß Gott erbarm!(Zahme Xenien)
    Johann Wolfgang von Goethe
  330. Was man nicht weiß, das eben brauchte man, / Und was man weiß, kann mannicht brauchen.(Faust, Vor dem Tor)
    Johann Wolfgang von Goethe
  331. Welche Frau hat einen guten Mann, / Der sieht mans am Gesicht wohl an.(Sprichwörtlich)
    Johann Wolfgang von Goethe
  332. Welche Regierung die beste sei? Diejenige, die uns lehrt, uns selbst zuregieren.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  333. Welche schöne, süße Nacht! / Freude! Wollust! Kaum zu fassen! / Und dochwollt ich, Himmel, dir / Tausend deiner Nächte lassen, / Gäb meinMädchen Eine mir.(Die schöne Nacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  334. Welche Verehrung verdient der Weltenschöpfer, der gnädig, / Als er denKorkbaum schuf, gleich auch die Stöpsel erfand!(Zahme Xenien)
    Johann Wolfgang von Goethe
  335. Wenn die Reben wieder blühen, / Rühret sich der Wein im Fasse; / Wenndie Rosen wieder glühen, / Weiß ich nicht, wie mir geschieht.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Nachgefühl, Beginn)
  336. Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen ...(Faust, Nacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  337. Wenn ihr's nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen ...(Faust, Nacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  338. Wenn man von den Leuten Pflichten fordert und ihnen keine Rechtezugestehen will, muß man sie gut bezahlen.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  339. Wer das erste Knopfloch verfehlt, kommt mit dem Zuknöpfen nicht zuRande.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  340. Wer kann was Dummes, wer was Kluges denken, / Das nicht die Vorweltschon gedacht?(Faust, Zweiter Akt, Hochgewölbtes enges gotisches Zimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  341. Wer klare Begriffe hat, kann befehlen.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  342. Wer lange lebt, hat viel erfahren, / Nichts Neues kann für ihn aufdieser Welt geschehn ...(Faust, Zweiter Akt, Laboratorium)
    Johann Wolfgang von Goethe
  343. Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, / Der lasse sich begraben.(Das Beste)
    Johann Wolfgang von Goethe
  344. Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, / Der lasse sich begraben.(Das Beste)
    Johann Wolfgang von Goethe
  345. Wer Pech knetet, klebt seine eigenen Hände zusammen.(An Friedrich Schiller) (6.3.)
    Johann Wolfgang von Goethe
  346. Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? / Es ist der Vater mit seinemKind ...(Erlkönig)
    Johann Wolfgang von Goethe
  347. Wer zuerst im Bilde auf seinem Horizont die Zielpunkte desmannigfaltigen Spiels waagerechter Linien bannte, erfand das Prinzip derPerspektive.(Maximen und Reflexionen)
    Johann Wolfgang von Goethe
  348. Werd ich zum Augenblicke sagen: / Verweile doch! du bist so schön!(Faust, Studierzimmer)
    Johann Wolfgang von Goethe
  349. Wie es dampft und braus't und sprühet / Aus der unbekannten Gruft! / Vongeheimem Feuer glühet / Heilsam Wasser, Erd' und Luft.(Aus Karlsbad)
    Johann Wolfgang von Goethe
  350. Wie froh bin ich, daß ich weg bin!(Die Leiden des jungen Werther, Beginn)
    Johann Wolfgang von Goethe
  351. Wie Kirschen und Beeren behagen, / Mußt du Kinder und Sperlinge fragen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  352. Willst du immer weiter schweifen? / Sieh, das Gute liegt so nah. / Lernenur das Glück ergreifen, / Denn das Glück ist immer da.(Erinnerung)
    Johann Wolfgang von Goethe
  353. Willst du nichts Unnützes kaufen, / Mußt du nicht auf den Jahrmarktlaufen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  354. Wo viel Licht ist, ist starker Schatten ...(Götz von Berlichingen, 1. Akt, Jagsthausen, Götzens Burg)
    Johann Wolfgang von Goethe
  355. Wo viel verloren wird, ist manches zu gewinnen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  356. Zu neuen Ufern lockt ein neuer Tag.(Faust, Nacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  357. Zwar weiß ich viel, doch möcht ich alles wissen.(Faust, Nacht)
    Johann Wolfgang von Goethe
  358. Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.
    Johann Wolfgang von Goethe
  359. Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust, / Die eine will sich von derandern trennen ...(Faust, Vor dem Tor)
    Johann Wolfgang von Goethe
  360. Zwischen dem Alten, / Zwischen dem Neuen, / Hier uns zu freuen / Schenktuns das Glück, / Und das Vergangne / Heißt mit Vertrauen / Vorwärts zuschauen, / Schauen zurück.(Zum neuen Jahr)
    Johann Wolfgang von Goethe
  361. Als Knabe verschlossen und trutzig,als Jüngling anmaßlich und stutzig,als Mann zu Taten willig,als Greis leichtsinnig und grillig!Auf deinem Grabstein wird man lesen:Das ist fürwahr ein Mensch gewesen!
    Johann Wolfgang von Goethe
  362. Über allen Gipfeln ist Ruh.
    Johann Wolfgang von Goethe
  363. Über den Tugenden steht eines: das beständige Streben nach oben, das Ringen mit sich selbst, das unersättliche Verlangen nach größerer Reinheit, Weisheit, Güte, Liebe.
    Johann Wolfgang von Goethe
  364. Überall lernt man nur von dem, den man liebt.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust I)
  365. Ach, wer bringt die schönen Tage, Jene Tage der ersten Liebe, Ach, wer bringt nur eine Stunde Jener holden Zeit zurück!
    Johann Wolfgang von Goethe
  366. Alle das Neigen von Herzen zu Herzen, ach, wie so eigen schaffet das Schmerzen! Wie soll ich fliehen? Wälderwärts ziehen? Alles vergebens! Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du!
    Johann Wolfgang von Goethe
  367. Aller Dinge Gehalt, er wird durch dich nur entschieden. Leise Gottheit, auch mich richtest du, richte gelind.
    Johann Wolfgang von Goethe
  368. Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen vor allem das voraus, daß man sich einander schon viel verziehen hat.
    Johann Wolfgang von Goethe
  369. Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen vor allem das voraus, daß man sich einander schon viel verziehen hat.
    Johann Wolfgang von Goethe
  370. An unmöglichen Dingen soll man selten verzweifeln, an schweren nie.
    Johann Wolfgang von Goethe
  371. Behandle die Frauen mit Nachsicht! Aus krummer Rippe ward sie erschaffen; Gott konnte sie nicht grade machen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  372. Da stehï ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug, als wie zuvor...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust I , Nacht)
  373. Daß dein Leben Gestalt, dein Gedanke Leben gewinne, Laß die belebende Kraft stets auch die bildende sein.
    Johann Wolfgang von Goethe
  374. Daß ihr den sichersten Pfad gewählt, wer möchte das leugnen? Aber ihr tappet nur blind auf dem gebahntesten Pfad.
    Johann Wolfgang von Goethe
  375. Das Alter kann kein größeres Glück empfinden, als daß es sich in die Jugend hineinwachsen fühlt und mit ihr fortwächst.
    Johann Wolfgang von Goethe
  376. Das Alter wägt und mißt es. Die Jugend spricht: So ist es.
    Johann Wolfgang von Goethe
  377. Das Beste ist gut genug...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Italienischer Reise)
  378. Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, daß man sich wechselweise mitteile, was man tut. Denn die Menschen treffen viel mehr zusammen in dem, was sie tun, als in dem, was sie denken.
    Johann Wolfgang von Goethe
  379. Denn das Leben streuet Blum und Dorne! Ziel ist Ziel! Das uns heute freuet.
    Johann Wolfgang von Goethe
  380. Denn was man schwarz auf weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust I , Schülerszene)
  381. Der Haß ist parteiisch, die Liebe noch viel mehr.
    Johann Wolfgang von Goethe
  382. Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.
    Johann Wolfgang von Goethe
  383. Der Ring macht Ehen, und Ringe sind's, die Ketten machen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  384. Der Undank ist immer eine Art Schwäche. Ich habe nie gesehen, daß tüchtige Menschen undankbar gewesen wären.
    Johann Wolfgang von Goethe
  385. Der Worte sind genug gewechselt, laßt mich auch endlich Taten sehn...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust)
  386. Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:vom Himmel kommt es, zum Himmel steigt es,und wieder nieder zur Erde muß es,ewig wechselnd.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Nachruf in der Stuttgarter Zeitung vom 10. Januar 1998)
  387. Die Ehe ist nie ein Letztes, sondern Gelegenheit zum Reifwerden.
    Johann Wolfgang von Goethe
  388. Die Frauen sind silberne Schalen, in die wir goldene Äpfel legen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  389. Die Frauen sind unüberwindlich: erst verständig, daß man nicht widersprechen kann, - liebevoll, daß man sich hingibt, - gefühlvoll, daß man nicht wehtun mag, - ahnungsvoll, daß man erschrickt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  390. Die ganze Welt ist voll armer Teufel, denen mehr oder weniger angst ist.
    Johann Wolfgang von Goethe
  391. Die Gretchenfrage: "Nun sag, wie hast duïs mit der Religion?"
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust I)
  392. Die Mängel erkennt nur der Lieblose...
    Johann Wolfgang von Goethe
  393. Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich ihrer Pracht.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Trost in Tränen)
  394. Die Zeit entschuldigt, wie sie tröstet.
    Johann Wolfgang von Goethe
  395. Dienen lerne beizeiten das Weib ...Was nicht reizt, ist tot.
    Johann Wolfgang von Goethe
  396. Du gingst, ich stund und sah zur Erden, Und sah dir nach mit nassem Blick. Und doch, welch Glück, geliebt zu werden, Und lieben, Götter, welch ein Glück!
    Johann Wolfgang von Goethe
  397. Du gleichst dem Geist, den Du begreifst, nicht mir!
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust I , Nacht)
  398. Du lieber Gott! was so ein Mann Nicht alles, alles denken kann!
    Johann Wolfgang von Goethe
  399. Durch nichts bezeichnen die Menschen mehr ihren Charakter als durch das, was sie lächerlich finden.
    Johann Wolfgang von Goethe
  400. Edel sei der Mensch, hilfreich und gut...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Das Göttliche)
  401. Ein Kerl, den alle hassen, der muß etwas sein.
    Johann Wolfgang von Goethe
  402. Ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust)
  403. Ein wackerer Mann verdient ein begütertes Mädchen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  404. Eine stille, ernsthafte Frau ist übel daran mit einem lustigen Mann, ein ernsthafter Mann nicht so mit einer lustigen Frau.
    Johann Wolfgang von Goethe
  405. Einen kritischen Freund an der Seite, kommt man immer schneller vom Fleck.
    Johann Wolfgang von Goethe
  406. Er begriff, daß ein junges Weib nicht wie Juwelen und Perlen verwahrt werden könne; er wußte, daß sie vielmehr einem Garten voll schöner Früchte gleicht, die für jedermann so wie für den Herrn verloren wären, wenn er eigensinnig die Türe auf einige Jahre verschließen wollte.
    Johann Wolfgang von Goethe
  407. Erlaubt ist, was gefällt...
    Johann Wolfgang von Goethe
  408. Es bildet ein Talent sich in der Stille, Sich ein Charakter in dem Strom der Welt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  409. Es irrt der Mensch so lang er strebt ...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust, Worte des Herren)
  410. Es ist doch gewiß, daß in der Welt nichts notwendiger macht als die Liebe.
    Johann Wolfgang von Goethe
  411. Es ist doch gewiß, daß in der Welt nichts notwendiger macht als die Liebe.
    Johann Wolfgang von Goethe
  412. Es kommen im Leben mehr unerwartete, wunderbare Dinge vor, und es wäre schlimm, wenn alles im Gleise ginge.
    Johann Wolfgang von Goethe
  413. Es kommt nicht darauf an, daß Freunde zusammenkommen, sondern darauf, daß sie übereinstimmen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  414. Es möchte kein Hund so länger leben...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust I , Nacht)
  415. Es soll nicht genügen, daß man Schritte tue, die einst zum Ziele führen, sondern jeder Schritt soll Ziel sein und als Schritt gelten.
    Johann Wolfgang von Goethe
  416. Es steht ihm an der Stirn geschrieben, daß er nicht mag eine Seele lieben.
    Johann Wolfgang von Goethe
  417. Es wechselt Pein und Lust. Genieße, wenn du kannst, und leide wenn du mußt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  418. Feigherzig und geschwätzig ist das Alter.
    Johann Wolfgang von Goethe
  419. Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand - und wie wäre der möglich ohne Liebe?
    Johann Wolfgang von Goethe
  420. Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe?
    Johann Wolfgang von Goethe
  421. Gäbe man einem Menschen alle Herrlichkeit der Welt, was hilft's, wenn er keinen Freund hat, dem er es sagen kann?
    Johann Wolfgang von Goethe
  422. Gar freundliche Gesellschaft leistet uns ein ferner Freund, wenn wir ihn glücklich wissen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  423. Gegen große Vorzüge der anderen gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe.
    Johann Wolfgang von Goethe
  424. Geh den Weibern zart entgegen, du gewinnst sie, auf mein Wort.
    Johann Wolfgang von Goethe
  425. Gut ist der Vorsatz, aber die Erfüllung schwer.
    Johann Wolfgang von Goethe
  426. Habe deine Zwecke im Ganzen vor Augen und lasse dich im Einzelnen durch die Umstände bestimmen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  427. Halb zog sie ihn, halb sank er hin.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Der Fischer)
  428. Heute geh ich. Komm ich wieder, Singen wir ganz andre Lieder. Wo so viel sich hoffen läßt, Ist der Abschied ja ein Fest.
    Johann Wolfgang von Goethe
  429. Himmelhoch jauzend, Zum Tode betrübt - Glücklich allein Ist die Seele, die liebt.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Egmont)
  430. Ich fügte hinzu, daß zwar der Verstand der Männer sich nach Haushälterinnen umsehe, daß aber ihr Herz und ihre Einbildungskraft sich nach anderen Eigenschaften sehne.
    Johann Wolfgang von Goethe
  431. Ich habe viel in der Krankheit gelernt, das ich niemals in meinem Leben hätte lernen können.
    Johann Wolfgang von Goethe
  432. Ich hör es gern, wenn auch die Jugend plappert, das Neue klingt, das Alte klappert.
    Johann Wolfgang von Goethe
  433. Ich merke wohl: Es steckt der Irrtum an.
    Johann Wolfgang von Goethe
  434. Ich singe, wie der Vogel sing, der in den Zweigen wohnet; Das Lied, das aus der Kehle dringt, ist Lohn, der reichlich lohnet.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Der Sänger)
  435. Im Busen eines Freundes widerhallend verliert sich nach und nach des Schmerzes Ton.
    Johann Wolfgang von Goethe
  436. Im Ehestand muß man sich hin und wider streiten, sonst erfährt man ja nichts voneinander.....!
    Johann Wolfgang von Goethe
  437. In deinem Herzen Ist nicht viel Platz, Drum alle acht Tage Einen neuen Schatz.
    Johann Wolfgang von Goethe
  438. In der Liebe mag man nie Helfer und Gesellen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  439. In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühe kaum in langer Zeit erreicht.
    Johann Wolfgang von Goethe
  440. Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.
    Johann Wolfgang von Goethe
  441. Ja, das Bild der Geliebten kann nicht alt werden, denn jeder Moment ist seine Geburtsstunde.
    Johann Wolfgang von Goethe
  442. Jede, auch die geringste Fähigkeit wird uns angeboren, und es gibt keine unbestimmte Fähigkeit
    Johann Wolfgang von Goethe
  443. Kannst du nicht allen gefallen durch deine Tat und dein Kustwerk, mach es wenigen recht. Vielen zu gefallen ist schlimm.
    Johann Wolfgang von Goethe
  444. Kein Mißbilligen, kein Schelten macht die Liebe tadelhaft.
    Johann Wolfgang von Goethe
  445. Keine Kunst ist's alt zu werden; es ist Kunst es zu ertragen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  446. Laß mein Aug den Abschied sagen, Den mein Mund nicht nehmen kann! Schwer, wie schwer ist er zu tragen Und ich bin doch sonst ein Mann.
    Johann Wolfgang von Goethe
  447. Lege deinem Mitmenschen Steine in den Weg. Soll er sich daraus eine Treppe bauen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  448. Lerne alt zu werden mit einem jungen Herzen. Das ist die Kunst.
    Johann Wolfgang von Goethe
  449. Liebe belebt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  450. Liebe ist etwas Ideelles, Heirat etwas Reelles, und nie verwechselt man ungestraft das Ideelle mit dem Reellen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  451. Liebe schwärmt auf allen Wegen, Treue wohnt für sich allein; Liebe kommt Euch rasch entgegen, aufgesucht will Treue sein.
    Johann Wolfgang von Goethe
  452. Liegt der Irrtum nur erst, wie ein Grundstein, unten im Boden. Immer baut man darauf, nimmermehr kömmt er an Tag.
    Johann Wolfgang von Goethe
  453. Liegt dir gestern klar und offen wirkst du heute kräftig frei, kannst auch auf ein Morgen hoffen, das nicht minder glücklich sei.
    Johann Wolfgang von Goethe
  454. Man kann niemand lieben, als den, dessen Gegenwart man sicher ist, wenn man seiner bedarf.
    Johann Wolfgang von Goethe
  455. Man meint immer, man müsse alt werden, um gescheit zu sein; im Grund aber hat man bei zunehmenden Jahren zu tun, sich so klug zu erhalten, als man gewesen ist! Der Mensch wird in seinen verschiedenen Lebensstufen wohl ein anderer, aber er kann nicht sagen, daß er ein besserer werde, und er kann in gewissen Dingen so gut in seinem zwanzigsten Jahre recht haben als in seinem sechzigsten.
    Johann Wolfgang von Goethe
  456. Man muß nur ein Wesen recht von Grund aus lieben, da kommen einem die übrigen alle liebenswürdig vor.
    Johann Wolfgang von Goethe
  457. Man muß nur ein Wesen recht von Grund auf lieben, dann kommen einem alle anderen liebenswürdig vor.
    Johann Wolfgang von Goethe
  458. Man nimmt in der Welt jeden, wofür er sich gibt, aber er muß sich auch für etwas geben. Man erträgt die Unbequemen lieber, als man die Unbedeutenden duldet.
    Johann Wolfgang von Goethe
  459. Man sei erst liebenswert, wenn man geliebt sein will.
    Johann Wolfgang von Goethe
  460. Manch verwandtes Gemüt treibt mir mir im Strom des Jahrhunderts. Aber der Strom zerrinnt und wir erkannten uns nicht.
    Johann Wolfgang von Goethe
  461. Mein Ruh ist hin, mein Herz ist schwer...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Gretchens Stube)
  462. Mit einem kritischen Freund an der Seite kommt man immer schneller vom Fleck.
    Johann Wolfgang von Goethe
  463. Niemand weiß, wie weit seine Kräfte gehen, bis er sie versucht hat.
    Johann Wolfgang von Goethe
  464. Niemand wird gekrönt, der nicht vorher gekämpft hat.
    Johann Wolfgang von Goethe
  465. Nun wurden wir abermals gewahr, daß man, anstatt sich der Weichlichkeit und phantastischen Vergügen hinzugeben, wohl eher Ursache habe, sich abzuhärten, um die unvermeidlichen übel entweder zu ertragen oder ihnen entgegen zu wirken. Unter die übungen des Stoizismus, den ich deshalb so ernstlich, als es einem Knaben möglich ist, bei mir ausbildete, gehörten auch die Duldungen körperlicher Leiden.
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Dichtung und Wahrheit)
  466. Nur wer die Sehnsucht kennt, weiß wie ich leide...
    Johann Wolfgang von Goethe
  467. Ohne Aufopferung läßt sich keine Freundschaft denken.
    Johann Wolfgang von Goethe
  468. Säulen kann man brechen, Aber nicht ein freies Herz: Denn es lebt ein ewig Leben, Es ist selbst der ganze Mann, In ihm wirken Lust und Streben, Die man nicht zermalmen kann.
    Johann Wolfgang von Goethe
  469. Segen denen, die gefunden früher liebe Rosenstunden.
    Johann Wolfgang von Goethe
  470. Selig, wer sich vor der Welt ohne Haß verschließt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  471. Setze nur immer Mottos auf deine Journale. Sie zeigen alle Tugenden an, die man an dir nicht bemerkt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  472. So ist es die allmächtige Liebe, die alles bildet, alles hegt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  473. Treues Wirken, reines Lieben ist das Beste stets geblieben.
    Johann Wolfgang von Goethe
  474. Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Der Erlkönig)
  475. Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten, die in uns liegen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  476. Unsere Wünsche sind Vorgefühle der Fähigkeiten, die in uns liegen, Vorboten desjenigen, was wir zu leisten imstande sein werden.
    Johann Wolfgang von Goethe
  477. Von Jahren zu Jahren muß man viel Fremdes erfahren. Du trachte, wie du lebst und leibst, daß du nur immer derselbe bleibst.
    Johann Wolfgang von Goethe
  478. Wäre doch das Blättchen größer, sagt ich mehr und sagt es besser; da es aber gar zu klein, sag ich nur: Gedenke mein!
    Johann Wolfgang von Goethe
  479. Was auch als Wahrheit der Fabel In tausend Büchern dir erscheint, Das alles ist ein Turm zu Babel, Wenn es die Liebe nicht vereint.
    Johann Wolfgang von Goethe
  480. Was euch das Innere stört, dürft ihr nicht leiden.
    Johann Wolfgang von Goethe
  481. Was immer du tun kannst oder wovon du träumst - fang damit an. Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.
    Johann Wolfgang von Goethe
  482. Was man nicht versteht, besitzt man nicht.
    Johann Wolfgang von Goethe
  483. Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.
    Johann Wolfgang von Goethe
  484. Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt, was willst du Bess'res haben! Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
    Johann Wolfgang von Goethe
  485. Wenn ich dich lieb habe, was gehts dich an!
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Wilhelm Meisters Lehrjahre)
  486. Wenn ich ein Frauenzimmer kennenlerne, gebe ich nur darauf acht, wo sie herrscht. Ich finde durchgängig: die Tätige, zum Erwerben, zum Erhalten Geschaffene, ist Herr im Hause; die schöne, leicht und oberflächlich Gebildete, Herr in großen Cirkeln; die tiefer Gebildete beherrscht die kleinen Kreise.
    Johann Wolfgang von Goethe
  487. Wenn ihr’s nicht fühlt, ihr werdet's nicht erjagen...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Faust I , Nacht)
  488. Wer an nichts glaubt, verzweifelt an sich selber.
    Johann Wolfgang von Goethe
  489. Wer im Alter Jugendwünsche und Hoffnungen realisieren will, betrügt sich, denn jedes Jahrzehnt hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.
    Johann Wolfgang von Goethe
  490. Wer im stillen um sich schaut, Lernet, wie die Liebe erbaut.
    Johann Wolfgang von Goethe
  491. Wer nicht liebt, wird sich des schönen Maien, so gut er kann, doch leider halb nur freuen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  492. Wer nicht von dreitausend Jahren Sich weiß Rechenschaft zu geben, Bleib im Dunkeln unerfahren, Mag von Tag zu Tage leben.
    Johann Wolfgang von Goethe
  493. Wir müssen nichts sein, sondern alles werden wollen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  494. Wir werden geformt und gestaltet durch das, was wie lieben.
    Johann Wolfgang von Goethe
  495. Wo viel Licht ist, ist starker Schatten!
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Götz von Berlichingen)
  496. Woher sind wir geboren? Aus Lieb'. Wie wären wir verloren? Ohn' Lieb'. Was hilft uns überwinden? Die Lieb'. Kann man auch Liebe finden? Durch Lieb' Was läßt nicht lange weinen? Die Lieb' Was soll uns stets vereinen? Die Lieb', die Lieb'.
    Johann Wolfgang von Goethe
  497. Wunderlichstes Buch der Bücher ist das Buch der Liebe; aufmerksam hab' ich's gelesen: wenig Blätter Freuden, ganze Hefte Leiden; einen Abschnitt macht die Trennung. Wiedersehn! Ein klein Kapitel, fragmentarisch, Bände Kummers, mit Erklärungen verlängert, endlos, ohne Maß.
    Johann Wolfgang von Goethe
  498. Zum Lichte des Verstandes können wir immer gelangen; aber die Fülle des Herzens kann uns niemand geben.
    Johann Wolfgang von Goethe
  499. Zwei liebende Herzen, sie sind wie Magnetuhren: was in der einen sich regt, muß auch die andere mitbewegen; denn es ist nur eins, was in beiden wirkt, eine Kraft, die sie durchgeht.
    Johann Wolfgang von Goethe
  500. Zwischen uns sei Wahrheit...
    Johann Wolfgang von Goethe (aus: Iphigenie)
  501. …zwei liebende Herzen, sie sind wie Magnetuhren: was in der einen sich regt, muß auch die andere mitbewegen; denn es ist nur eins, was in beiden wirkt, eine Kraft, die sie durchgeht.
    Johann Wolfgang von Goethe
  502. Ach, wer bringt die schönen Tage, Jene Tage der ersten Liebe, Ach, wer bringt nur eine Stunde Jener holden Zeit zurück!
    Johann Wolfgang von Goethe
  503. All das Neigen von Herzen zu Herzen, ach, wie so eigen schaffet das Schmerzen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  504. Alle das Neigen von Herzen zu Herzen, ach, wie so eigen schaffet das Schmerzen!   Wie soll ich fliehen? Wälderwärts ziehen? Alles vergebens! Krone des Lebens, Glück ohne Ruh, Liebe, bist du!
    Johann Wolfgang von Goethe
  505. Alles Vergängliche Ist nur ein Gleichnis; Das Unzulängliche, Hier wird's Ereignis; Das Unbeschreibliche. Hier ist's getan; Das Ewigweibliche zieht uns an.
    Johann Wolfgang von Goethe
  506. Alt wird man wohl, aber klug?
    Johann Wolfgang von Goethe
  507. Ältere Bekanntschaften und Freundschaften haben vor neuen vor allem das voraus, daß man sich einander schon viel verziehen hat.
    Johann Wolfgang von Goethe
  508. Das Alter hört sich gern, auch wenn es nichts zu sagen hat.
    Johann Wolfgang von Goethe
  509. Das Alter ist ein höflicher Mann: Einmal übers andre klopft er an, aber nun sagt niemand: Herein! Und vor der Türe will er nicht sein. Da klinkt er auf, tritt ein so schnell, und nun heißt’s, er sei ein grober Gesell.
    Johann Wolfgang von Goethe
  510. Das Alter kann kein größeres Glück empfinden, als daß es sich in die Jugend hineinwachsen fühlt und mit ihr fortwächst.
    Johann Wolfgang von Goethe
  511. Das Alter wägt und mißt es. Die Jugend spricht: So ist es.
    Johann Wolfgang von Goethe
  512. Das Ewigweibliche zieht uns hinan.
    Johann Wolfgang von Goethe
  513. Das ist die wahre Liebe, die immer und immer sich gleich bleibt, ob man ihr alles gewährt, ob man ihr alles versagt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  514. Das Schicksal sorgt für die Liebe, und um so gewisser, da Liebe genügsam ist.
    Johann Wolfgang von Goethe
  515. Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen und zu erhalten, finde ich darin, daß man sich wechselweise mitteile, was man tut. Denn die Menschen treffen viel mehr zusammen in dem, was sie tun, als in dem, was sie denken
    Johann Wolfgang von Goethe
  516. Denn das Leben ist die Liebe und des Lebens Leben Geist.
    Johann Wolfgang von Goethe
  517. Der Alte verliert eines der größten Menschenrechte: er wird nicht mehr von seinesgleichen beurteilt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  518. Der Haß ist parteiisch, die Liebe noch viel mehr.
    Johann Wolfgang von Goethe
  519. Der liebt nicht, der die Fehler des Geliebten nicht für Tugenden hält.
    Johann Wolfgang von Goethe
  520. Der Umgang mit Frauen ist das Element guter Sitten.
    Johann Wolfgang von Goethe
  521. Die Ehe ist nie ein Letztes, sondern Gelegenheit zum Reifwerden.
    Johann Wolfgang von Goethe
  522. Die Frauen sind silberne Schalen, in die wir goldene Äpfel legen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  523. Die Frauen sind unüberwindlich: erst verständig, daß man nicht widersprechen kann, - liebevoll, daß man sich hingibt, - gefühlvoll, daß man nicht wehtun mag, - ahnungsvoll, daß man erschrickt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  524. Die kleinen Gefälligkeiten der Freundschaft sind tausendmal werter als jene blendenden Geschenke, wodurch uns die Eitelkeit des Gebers erniedrigt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  525. Die Liebe herrscht nicht, aber sie bildet, und das ist mehr.
    Johann Wolfgang von Goethe
  526. Die Liebe macht vieles Unmögliche möglich.
    Johann Wolfgang von Goethe
  527. Die Mängel erkennt nur der Lieblose...
    Johann Wolfgang von Goethe
  528. Die Summa summarum des Alters ist eigentlich niemals erquicklich.
    Johann Wolfgang von Goethe
  529. Die Welt ist so leer, wenn man nur Berge, Flüsse und Städte darin denkt; aber hier und da jemand zu wissen, der mit uns übereinstimmt, mit dem wir auch stillschweigend fortleben, das macht uns dieses Erdenrund erst zu einem bewohnten Garten
    Johann Wolfgang von Goethe
  530. Dienen lerne beizeiten das Weib ...
    Johann Wolfgang von Goethe
  531. Du gingst, ich stund und sah zur Erden, Und sah dir nach mit nassem Blick. Und doch, welch Glück, geliebt zu werden, Und lieben, Götter, welch ein Glück!
    Johann Wolfgang von Goethe
  532. Du lieber Gott! was so ein Mann Nicht alles, alles denken kann!
    Johann Wolfgang von Goethe
  533. Ein Blick von dir, Ein Wort mehr unterhält Als alle Weisheit dieser Welt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  534. Ein Großer kann Freunde haben, aber nicht Freund sein.
    Johann Wolfgang von Goethe
  535. Ein Kerl, den alle hassen, der muß etwas sein.
    Johann Wolfgang von Goethe
  536. Ein Mann verlangt den Mann, er würde sich einen zweiten erschaffen, wenn es keinen gäbe: eine Frau könnte eine Ewigkeit leben, ohne daran zu denken, sich ihresgleichen hervorzubringen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  537. Eine stille, ernsthafte Frau ist übel daran mit einem lustigen Mann, ein ernsthafter Mann nicht so mit einer lustigen Frau.
    Johann Wolfgang von Goethe
  538. Es ist doch gewiß, daß in der Welt nichts notwendiger macht als die Liebe.
    Johann Wolfgang von Goethe
  539. Es ist doch nichts besser, als wenn man sich liebt und zusammen ist.
    Johann Wolfgang von Goethe
  540. Es ist etwas Schönes, sein eigenes Bild im liebenden Auge zu erblicken.
    Johann Wolfgang von Goethe
  541. Es kommt nicht darauf an, daß Freunde zusammenkommen, sondern darauf, daß sie übereinstimmen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  542. Es steht ihm an der Stirn geschrieben, daß er nicht mag eine Seele lieben.
    Johann Wolfgang von Goethe
  543. Feigherzig und geschwätzig ist das Alter.
    Johann Wolfgang von Goethe
  544. Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe?
    Johann Wolfgang von Goethe
  545. Freudvoll Und leidvoll, Gedankenvoll sein; Langen Und bangen In schwebender Pein, Himmel hoch jauchzend, Zum Tode betrübt, Glücklich allein Ist die Seele, die liebt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  546. Gäbe man einem Menschen alle Herrlichkeit der Welt, was hilft’s, wenn er keinen Freund hat, dem er es sagen kann?
    Johann Wolfgang von Goethe
  547. Gar freundliche Gesellschaft leistet uns ein ferner Freund, wenn wir ihn glücklich wissen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  548. Gegen große Vorzüge der anderen gibt es kein Rettungsmittel als die Liebe.
    Johann Wolfgang von Goethe
  549. Geh den Weibern zart entgegen, du gewinnst sie, auf mein Wort.
    Johann Wolfgang von Goethe
  550. Heut ist mir alles herrlich; wenn‘s nur bliebe! Ich sehe heut durchs Augenglas der Liebe.
    Johann Wolfgang von Goethe
  551. Ich fügte hinzu, daß zwar der Verstand der Männer sich nach Haushälterinnen umsehe, daß aber ihr Herz und ihre Einbildungskraft sich nach anderen Eigenschaften sehne.
    Johann Wolfgang von Goethe
  552. Ich hör es gern, wenn auch die Jugend plappert, das Neue klingt, das Alte klappert.
    Johann Wolfgang von Goethe
  553. Im Busen eines Freundes widerhallend verliert sich nach und nach des Schmerzes Ton.
    Johann Wolfgang von Goethe
  554. Im Ehestand muß man sich hin und wider streiten, sonst erfährt man ja nichts voneinander.....!
    Johann Wolfgang von Goethe
  555. In deinem Herzen Ist nicht viel Platz, Drum alle acht Tage Einen neuen Schatz.
    Johann Wolfgang von Goethe
  556. In der Liebe mag man nie Helfer und Gesellen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  557. In einem Augenblick gewährt die Liebe, was Mühe kaum in langer Zeit erreicht.
    Johann Wolfgang von Goethe
  558. Ja, das Bild der Geliebten kann nicht alt werden, denn jeder Moment ist seine Geburtsstunde.
    Johann Wolfgang von Goethe
  559. Kein Mißbilligen, kein Schelten macht die Liebe tadelhaft.
    Johann Wolfgang von Goethe
  560. Lerne alt zu werden mit einem jungen Herzen. Das ist die Kunst.
    Johann Wolfgang von Goethe
  561. Liebe belebt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  562. Liebe will ich liebend loben, Jede Form, sie kommt von oben.
    Johann Wolfgang von Goethe
  563. Man kann niemand lieben, als den, dessen Gegenwart man sicher ist, wenn man seiner bedarf.
    Johann Wolfgang von Goethe
  564. Man muß nur ein Wesen recht von Grund auf lieben, dann kommen einem alle anderen liebenswürdig vor.
    Johann Wolfgang von Goethe
  565. Man sei erst liebenswert, wenn man geliebt sein will.
    Johann Wolfgang von Goethe
  566. Mir ist es, denk’ ich nur an dich, Als in den Mond zu sehn; Ein stiller Friede kommt auf mich Weiß nicht, wie mir geschehn.
    Johann Wolfgang von Goethe
  567. Mit einem kritischen Freund an der Seite kommt man immer schneller vom Fleck.
    Johann Wolfgang von Goethe
  568. Nach Freiheit strebt der Mann, das Weib nach Sitte.
    Johann Wolfgang von Goethe
  569. Neue Liebe, neues Leben Herz, mein Herz, was soll das geben? Was bedränget dich so sehr? Welch ein fremdes, neues Leben! Ich erkenne dich nicht mehr. Weg ist alles, was du liebtest, Weg, warum du dich betrübtest, Weg dein Fleiß und deine
    Johann Wolfgang von Goethe
  570. Ohne Aufopferung läßt sich keine Freundschaft denken.
    Johann Wolfgang von Goethe
  571. Segen denen, die gefunden früher liebe Rosenstunden.
    Johann Wolfgang von Goethe
  572. So ist es die allmächtige Liebe, die alles bildet, alles hegt.
    Johann Wolfgang von Goethe
  573. Sonne kann nicht ohne Schein, Mensch nicht ohne Liebe sein.
    Johann Wolfgang von Goethe
  574. Tüchtiger thätiger Mann, verdiene dir und erwarte von den Großen - Gnade, von den Mächtigen - Gunst, von den Thätigen und Guten - Förderung, von der Menge - Neigung, von dem Einzelnen - Liebe!
    Johann Wolfgang von Goethe
  575. Und ich gehe, zu den liebsten besten Menschen, aber warum von Ihnen?
    Johann Wolfgang von Goethe
  576. Was auch als Wahrheit der Fabel In tausend Büchern dir erscheint, Das alles ist ein Turm zu Babel, Wenn es die Liebe nicht vereint.
    Johann Wolfgang von Goethe
  577. Was man in der Jugend wünscht, hat man im Alter in der Fülle.
    Johann Wolfgang von Goethe
  578. Was nicht reizt, ist tot.
    Johann Wolfgang von Goethe
  579. Welch Glück sondergleichen, ein Mannsbild zu sein!
    Johann Wolfgang von Goethe
  580. Wenn dir's in Kopf und Herzen schwirrt, was willst du Bess'res haben! Wer nicht mehr liebt und nicht mehr irrt, der lasse sich begraben.
    Johann Wolfgang von Goethe
  581. Wenn ich dich liebhabe, was geht's dich an!
    Johann Wolfgang von Goethe
  582. Wer im Alter Jugendwünsche und Hoffnungen realisieren will, betrügt sich, denn jedes Jahrzehnt hat sein eigenes Glück, seine eigenen Hoffnungen und Aussichten.
    Johann Wolfgang von Goethe
  583. Wer im stillen um sich schaut, Lernet, wie die Liebe erbaut.
    Johann Wolfgang von Goethe
  584. Wer nicht liebt, wird sich des schönen Maien, so gut er kann, doch leider halb nur freuen.
    Johann Wolfgang von Goethe
  585. Wir werden geformt und gestaltet durch das, was wie lieben.
    Johann Wolfgang von Goethe
  586. Wo ich Liebe sehe, ist‘s immer, als wäre ich im Himmel.
    Johann Wolfgang von Goethe
  587. Woher sind wir geboren? Aus Lieb'. Wie wären wir verloren? Ohn' Lieb'. Was hilft uns überwinden? Die Lieb'. Kann man auch Liebe finden? Durch Lieb' Was läßt nicht lange weinen? Die Lieb' Was soll uns stets vereinen? Die Lieb', die Lieb'.
    Johann Wolfgang von Goethe